Hauptquelle · Elsässisches Wb.
Düttle
Düttle , Düttel [Tìtlə u. Tetlə O. Tìtl u. Tetl U. W.; gewöhnl. Pl. –ə, Tirlə Schleit. ] n. 1. Brustwarze des Mannes Hf. 2. Brust des Weibes; Pl. Brüste. Dis Kind sugt noch am Dütt e l Mütt. ‘got gibt dem kind die neigung daz tütlin ze sugen’ Geiler Em. 16. ‘Wenn sie schun ’s Dittel zäpfe guet, Als wär's nurr Malz un Hopfe’ Schk. 363. Im Kind s Dütt e l gë be n das Kind säugen Lobs. ( s. Bed. 4). Zweideutiges Wortspiel: D Wirte n vom Glöckelsbërj zei g t ei ne m d Düttle n (Düttle n = Düttlenheim, am Fusse des Glöckelsberges gelegen) zuem Fënster hi nus Bf. ‘Der hals isch velli blôs, nurr dass…