Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
dünkeln
dünkeln , sich einbilden irrthümlich, meist aus hoffart. vergl. bedünkeln. wenn man der jugend reine wahrheit sagt, die gelben schnäbeln keineswegs behagt, die aber hinterdrein nach jahren das alles derb an eigner haut erfahren, dann dünkeln sie es käm aus eignem schopf Göthe 41, 100 . wegen der bildung der eigentlichen bürger ( in England ) welche manchen dünkelnden gelehrten zu beschämen fähig wären Niebuhr Leben 2, 35 . unpersönlich. vernimmst dus, alter? oder dünkelt dir ich rede eitle drohung in den wind? Stolberg 13, 274 . du sprichst ja wie Hans Liederlich, der begehrt jede blum für sic…