Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
drûfla
Köln LXXXI, 11. Jh. trufla; 3, 123, 18 Darm-
stadt 6, 13. Jh. drufla, SH trubela):
‚Kelle,; druflo m. n-
Maurerkelle, Schöpfkelle, trulla‘
St., nur Gl. 1, 457, 24 (Oxford Jun. 83 trufelo
mfrk., 13. Jh.), 3, 218, 7 (Clm 27329 trufele
14. Jh.):
‚Kelle, trulla‘. Sofern die t-Schreibung
durch den Einfluß des folgenden r bedingt ist
(vgl. Tatian einmal truen, einmal troen neben
thruoen, druoen
‚leiden‘), besteht der Ansatz
mit anlautendem d- zu Recht.