Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
Dranktunn f.
Wossidia Dranktunn f. Tonne, in welchem Spülicht mit Speiseresten zum Schweinefutter zusammengegossen wird. 1. sprachliche Zeugnisse: Drink man, Köster, säd' de Buer, 't kümmt süs in de Dranktunn V. H.-Kal. 1878, S. 11; gah hen, deck de Dranktunn to (damit du nicht in den Drank fällst und die Schweine nicht Verdauungsstörungen bekommen) Wa; Ma Malchin@Stavenhagen Stav ; auf die Klage dor (auf dem mageren Vieh) sitten de Hexen up gab es zur Antwort: de Hexen sitten in de Dranktunn Schö Schönberg@Schlagsdorf Schlagsd ; da die Schweine den Inhalt der Dranktunn gierig fressen, entstehn Vergleiche …