Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
douwil
(Florenz Laurenziana Plut. 16. 5 alem. 13. Jh.):
‚Brenneisen, cauter, cauterium‘〈Var.: douil〉;
dewoAWB m. n-St., nur Gl. 2, 510, 4 (Zürich Ms.
Car. C 164 alem. 11. Jh.):
‚dss.‘〈Var.: theuuo〉.
– Nhd. bair. deuel, deul
‚Klumpen Roheisen,. Ahd.
der im Frischherd eingeschmolzen wird‘
douwil und dewo sind Ableitungen von dem
Verb dewen, douwen (s. d.), wobei sowohl bei
der Bildung auf -il (s. d.) als auch bei der auf
-o eine Sachbezeichnung nach Art der Nomina
agentis vorliegt (s. Krahe-Meid, Germ. Sprach-
wiss. III § 87, 3. 91, 3).