Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
doppelsinn m.
doppelsinn , m. was auf zweierlei art kann verstanden werden, die zweideutigkeit. der doppelsinn eines worts, einer rede. hierdurch muszten nothwendig undeutlichkeit und doppelsinn entstehen Klopstock 12, 245 . macht ich durch doppelsinn dich roth Gökingk 1, 80 . mich freut es, dasz er sein gefühl für dich in diesem doppelsinn verbergen kann Göthe 9, 109 . denn mich verklagt der doppelsinn des lebens Schiller 362 a . du hast vielleicht mit listgem doppelsinne das wort vermieden, das dich schuldig macht ders. ich fürchte einen doppelsinn des teufels der lügen sagt wie wahrheit ders. ha ha! lach…