Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
doppelleben n.
doppelleben , n. 1 1. zwiefache, entgegengesetzte richtung in dem geist eines menschen. Göthe führt aus dasz in den bildern Mantegnas sich das ideelle und höhere zeige, dagegen auch die natur mit ursprünglicher gewaltsamkeit eindringe: er habe die schönsten und edelsten gestalten, aber auch misgebildete dargestellt: das gröszte talent sei nicht im stand diesen zwiespalt ganz auszugleichen, dieses doppelleben zeichne Mantegnas werke eigenthümlich aus 39, 147. 2 2. das zusammenleben zweier menschen. todtöde wäre das doppelleben der brüder ausgefallen ohne die liebe J. Paul. 3 3. das leben der am…