Hauptquelle · Rheinisches Wb.
dobben I
dobben I -ǫb- MGladb-Rheind , Heinsb-Lümb Karken Dremmen Erpen , Kref [Part. jədǫbə (Rheind), -dǫpt ( Kref )]; sonst SNfrk, Klevld, auch Rip in Bergh , Dür , Jül -b-, seltener -ø-, –p- [ dbələ Grevbr-Jüchen ] schw.: 1. absol. a. die Erde aufwühlen, vom Maulwurf Allg. Wenn der Multer döbbt, der Regen durch den Garden löppt Mörs-Hombg . He döbbt wie ne Moll en de Nas heröm Kemp-UWeiden . — b. scharren, kratzen, Löcher in die Erde machen, von Hühnern, Hunden, Hasen; im Schmutze wühlen, vom Schweine Allg. RA.: He süt üt, as wenn e gedöbbt hätt. — c. mit den Fingern im Haare kratzen Heinsb-Karke…