Hauptquelle · Grimm Neubearbeitung (1965–)
DITTCHEN n.
DITTCHEN n. (1) lehnwort aus poln. dudek, plur. dudki m. ‘wiedehopf, silbermünze ’ . genus auch mask. plur. dittchen, west- und ostpreuß. und schlesw.-holst. gelegentlich auf -s. (2) der stammvokal älter vorwiegend -ü- ( noch schlesw.-holst. und lexikalisch ) , bis ins 18. jh. auch -u-; im älteren west- und ostpreuß. gelegentlich im jüngeren regelmäßig -i-; von daher literarisch im 20. jh. durchweg -i-. (3) überwiegend in texten aus dem nördlichen und östlichen dt. sprachgebiet, insbesondere dem ostseeraum; mdal. vor allem sehr breit im west- und ostpreuß. (4) wohl unabhängig von dittchen ist …