Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
diebskappe f.
diebskappe , f. H. Sachs 4. 3, 26 c erzählt einen schwank, darin spricht der roszdieb so nemet hie ausz meiner hand mein rote kappen zu eim pfand dasz ich endlich wil kommen wider dasz ir mich henkt, das merk ein jeder, ich komb, es sei tag oder nacht. Lindl Fritz bemerkt er thut mehr denn wir haben begert, die kapp ist wol neun kreuzer wert. dieweil ich einer bin der alten, wil ich die diebskappen behalten. was schadts ob ichs ein weile trag, iedoch nur an dem feiertag? und wenn der dieb herwider kumb, wil ich mit im marken darumb. die kappe deckt manigen schalk Henisch 669 . s. diebsdeckel, …