Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
diebelein
diebelein dieblein n. furunculus, in mildem sinne. ein klein dieblin Dasypod. 82 d . dieble, ein kleiner dieb Maaler 90 b . das dieblein Stieler 314 . diebchen Steinbach 1, 267 . ein armes dieblein Kirchhof Wendunmut 311 . schmeichelnd, diebchen amasius, quasi cordis furunculus. ein allerliebstes diebchen Stieler 314 . weil meine myrt, mein liebelein und meines herzens diebelein von mir hinweg gewichen Weckherlin 407 . o zartes liebelein, o süszes diebelein, dein herz thut sich erweichen 754 . vergl. ahd. schefdiup für tiro, was wiederum für chempho miles novus et rudis militiae steht; s. Gesc…