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dãrin/ dãrup

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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

dãrin/ dãrup

Bd. 3-1, Sp. 1058
dãrin/ dãrup „dar jck nycht jn to freden was” (Finn. Ub. 5, 355), „De borgere en weren dar nicht up to vrede” (Brandis 185); — t. māken/sprēken beruhigen, befriedigen, „Du heft hute tovrede maket vnde ver-sonet / alle, dat in hemmele vnde in erden is” (Mante Geb. 217), „Alse soͤlckes syne Dener geseen / synt se em in de Arme geuallen / vñ hebbent voͤrhindert / vnd em wyllen tho freden spreken” (Nic. Gryse Laienbibel 1, Y 1r), „dar [vp dem marcket] vant ick etlicke de orer wachteden, desulven sprack ick gelickes valles thofreden myt guden worden, tho stillende” (Zs. Nds. 1881, 133); — t. setten/stellen in den Zustand des Friedens, zur Ruhe bringen, zufriedenstellen, „de schilt des konynges de set to-vreden de twedrachtigen” (Birgitta 225), „Ick bidde iw, dat gih doch iwen vader to-vreden-setten” (Paris und Vienna 41), „Vnde mit dessen wor- []den so stalt dauid tho vreden sine man. vnde en leeth se nicht dat se vp stunden tegen saul” (Köln. Bibel [Ku] I Kön. 24, 8; Halberst.: „thobrak ... de synne”; Lüb.: „thobrack ... in ereme torne”), Gerechtigkeit widerfahren lassen, „so schal de geselle bi keinem andern meister arbeiden, idt si denne sake, dat he sinem meister, darvan he thovorn unrichtig gelopen und gegangen ist, vorerst thofreden gestellet” (Hamb. ZR 189); — sik t. gēven/setten/stellen, t. wērden sich zum Frieden bereit erklären, sich zufrieden geben, sich begnügen, sich beruhigen, „Do konynck karl dat sach, dat se nenen loven en helden, do gaff he sik tovreden, unde nam, wat se em geven wolden” (Lüb. Chr. 2, 277), „Derhalven ok ein ider rike borger sin testament in schriften vorfaten let und gaff sik mede dar tofrede und willich to starvende” (Oldecop 53), „Doe se [Vienna] des wenendes mode was vnde vornam, dat se io wedderkeren moste tho ereme vadere, ... , des settede se sijck suluen to-vreden, also se beste konde” (Paris und Vienna 75), „he sick in sodaner vorbedinge wille to freden stellen dorch ore gutlike vnderewysinge” (Finn. Ub. 5, 71), „so wart de rad des ens, dat se ander ratlude wedder kesen wolden ut der meynheyt, uppe dat de meynheyt tovreden worde” (Chr. d. d. St. 30, 147), „Dar ret Wartislaff hento und bedrowede se, dat se tofreden wurden” (Kantzow ed. Gaebel 172).
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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    dãrin/ dãrup

    Mittelniederdeutsches Wb.

    dãrin/ dãrup „ dar jck nycht jn to freden was ” (Finn. Ub. 5, 355), „ De borgere en weren dar nicht up to vrede ” (Brand…

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