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dale

mnd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
10 in 7 Wb.
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Sprachstufen
3 von 16

Eintrag · Westfälisches Wb.

dāle Adv. Adj.

Bd. 2, Sp. 17
dāle [verbr.] 1. Adv. — 1.1. herunter, abwärts, nieder. Fan buowen dāl von oben herab (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh || verbr.): Sine Augen kiket van buowen up us dal er ist gestorben (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). — Ra.: Up un dāl auf und ab, unbeständig, bald gut bald schlecht (Kr. BeckumBek Vh || verbr.): De Gaß upp un dal laupen (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). Hä spiält Winterdagssunne: late op, fröih dale er ist faul, er schläft gerne lange (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). — Sagw.: Et geiht immer op un diäll, saggte de Düwel, doa satt hei opem Pumpenschwengel (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || mehrf.) wenn sich eine schlechte Zeit in eine gute verwandelt, oder auch umgekehrt (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Wiu doch de Welt op un dal goiht, sag de Voß, däo satt hai op d’r Schwankraue (Hebebaum des Brunnens) (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || mehrf.). — 1.2. entlang [OWestf]. Anne Bïeke dal (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — 2. Adj. tief, niedrig. Dat es ne dale Wand (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). Dei Disch is tau doal (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@IkenhausenIk || mehrf. Wbg). ⟨›dāl‹ [verbr.], ›deªl‹ [MSauerl KSauerl], ›dal‹ (die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg); nur selten mit auslautendem -e⟩
1556 Zeichen · 60 Sätze