Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
däumeling m.
däumeling däumling däumerling , m. altnord. þumlûngr, neuniederl. duimeling. 1 1. pollex, so in Schlesien, auch Frischlin Nomencl. 129 stellt daum däumling auf. darnach ziehen sie ire händ wider zu inen beschlossen und allzeit den deumling hoch aufgereckt über sich S. Frank Weltbuch 203 a . so sie dan einen däumerling voll ackers ( eckern ) mögen geraffen Weisthümer 2, 252. so trocken wie die noten mit ihren strichen auf und zwischen den fünf linien blieben auch die schwarzen und weiszen claves, und weder von einem däumerling noch deuterling ( zeigefinger ) noch goldfinger war mehr eine silbe …