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chrom

nhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Chrom

Bd. 4, Sp. 122
Chrom (Chromium) Cr, Metall, ausgezeichnet durch die Mannigfaltigkeit und Schönheit der Farben seiner Verbindungen (daher der Name), findet sich als Chromeisenstein FeCrO4, seltener als Chromocker, Rotbleierz (chromsaures Blei) und Vauquelinit (chromsaures Blei mit chromsaurem Kupfer). In geringen Mengen findet sich C. im Glimmer, Serpentin, Smaragd, Spinell, Olivin sowie in Meteoreisen. Man erhält C., wenn man ein Gemisch von Chromoxyd mit Aluminiumgries in einem mit Magnesia ausgefütterten Tiegel verbrennt, oder aus Chromoxyd mit Kohle im elektrischen Ofen und durch Umschmelzen des kohlenstoffhaltigen Produkts in einem mit Kalk und Chromoxyd ausgefütterten Kalktiegel; auch durch Elektrolyse einer konzentrierten Lösung von Chromchlorid oder Chromsulfat. Es bildet glänzende tesserale Kristalle vom spez. Gew. 6,92 bei 20°, ist sehr hart (C. mit 1,5–3 Proz. Kohlenstoff kann nur mit dem Diamant bearbeitet werden), schmilzt bei 1515°, schwerer als Platin, verbrennt im Knallgasgebläse unter Funkensprühen, wird bei 700° durch Schwefel angegriffen und vom schmelzenden chlorsauren Kali unter Feuererscheinung oxydiert. Es widersteht den Säuren, selbst dem Königswasser, während sein verteiltes C. von Salzsäure sehr leicht, von Schwefelsäure wenig, von Salpetersäure gar nicht angegriffen wird. Je nach seiner Darstellungsweise zeigt es mehr oder minder deutliche Pulsationen, d. h. es löst sich rhythmisch und verhält sich in den dazwischen liegenden Intervallen passiv. Sehr reines C. zeigt keine Schwingungen. Atomgewicht 52,1. Es tritt zwei-, drei- und sechswertig auf. Von Sauerstoffverbindungen des Chroms kennt man Chromoxydul CrO, Chromoxyd Cr2O3, Chromoxyduloxyd Cr3O4, Chromsäureanhydrid CrO3 und Überchromsäure. C. wurde 1797 von Vauquelin im Rotbleierz entdeckt. Vgl. Le Blaue, Darstellung des Chroms und seiner Verbindungen mit Hilfe des elektrischen Stromes (Halle 1902).
1909 Zeichen · 24 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Chromn.

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +2 Parallelbelege

    Chrom n. chemisches Element, Metall, 1797 von L. N. Vauquelin entdeckt und wegen der Farbvielfalt seiner Verbindungen fr…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Chrom

    Goethe-Wörterbuch

    Chrom als Metallname im systemat Katalog der Grhzgl Mineraliensammlung Nikkel, Kobalt, Arsenik, Uran, Titan, Scheel, Ch.…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Chrom

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Chrom , ein im J. 1797 von Vauquelin und Klaproth entdecktes sprödes Metall, von stahlgrauer Farbe und von 5,9 spec. Gew…

  4. Spezial
    Chrom

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Chrom n. (-s) ‹chim› crom m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit chrom

118 Bildungen · 116 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

chrom‑ als Erstglied (30 von 116)

Chromalaun

Meyers

chrom·alaun

Chromalaun ( Kalichromalaun, schwefelsaures Chromorydkali ) Cr 2 3SO 4 K 2 SO 4 +24H 2 O, entsteht aus einer mit Schwefelsäure versetzten Lö…

Chromasciamēter

Meyers

Chromasciamēter (griech.), von Holmgren konstruierter Apparat zur Prüfung des Farbensinnes durch Kontrastfarben (farbige Schatten); ähnlich …

Chromasie

GWB

chroma·sie

Chromasie opt: Farbenerscheinung bei brechenden Medien als die Achromasie bei fortdauernder Refraction, oder umgekehrt die Ch. bei aufgehobe…

Chromate

Meyers

chrom·ate

Chromate , soviel wie Chromsäuresalze, z. B. Kaliumchromat, chromsaures Kali.

chromatica

LmL

chromatice acc. -en et chromatica -ae f. 1. Bezeichnung für Lichanos und Paranete im chromatischen Tongeschlecht 2. Bezeichnung für den drit…

chromatice

LmL

chromatice chromatisch (die Verwendung der Tonstufen des chromatischen Tongeschlechts betreffend) — chromatic (with reference to the use of …

chromaticos

LmL

chromaticus -a , -um et chromaticos -e , -on chromatisch — chromatic A das chromatische Tongeschlecht betreffend — with reference to the chr…

chromaticum

LmL

chromaticum -i n. ( et chromaticus -i m. ? ) 1. Bezeichnung für die kleine Terz 2. Bezeichnung für einen Teil des Ganztons — 1. term that de…

chromaticus

GWB

chromaticus auch -k- meist ‘Chromatica’: die Farbenlehre betreffende Überlegungen u Arbeiten, überwiegend stichwortartig in Tgb Die vier eng…

Chromatik

Pfeifer_etym

chroma·tik

Chrom n. chemisches Element, Metall, 1797 von L. N. Vauquelin entdeckt und wegen der Farbvielfalt seiner Verbindungen frz. chrome benannt; i…

Chromatiker

GWB

Chromatiker Farbenforscher [ Widmung der beiden Ged ‘Bringst du die Natur heran’ u ‘Möget ihr das Licht zerstückeln’ ] Dem Ch. 1) GWB 3,103 …

chromatis

LmL

chroma·tis

chromatis -e ? chromatisch (in ungeklärter Bedeutung) — ? chromatic (of undetermined meaning) [s.XV] LmL Ioh. Cicon. prop. 19 p. 432, 10: de…

chromatisch

Pfeifer_etym

chroma·tisch

Chrom n. chemisches Element, Metall, 1797 von L. N. Vauquelin entdeckt und wegen der Farbvielfalt seiner Verbindungen frz. chrome benannt; i…

Chromatismus

GWB

chromatis·mus

Chromatismus nur fünfmal in Übs von AKircher, Ars magna lucis et umbrae, 1646 (Teil 3: De rerum naturalium chromatismus) Farbigkeit Ch. der …

Chromatĭus

Meyers

Chromatĭus , der Heilige , seitll 87 (388) Bischof von Aquileja, gest. 406 oder wenig später, vielverehrter Zeitgenosse des Ambrosius, Hiero…

chromatizo

LmL

chromatizo -are in das chromatische Tongeschlecht überführen — to turn into the chromatic genus [s.XV] LmL Trad. Holl. I p. 171: Sic enim di…

Chromatodysopsie

Meyers

Chromatodysopsie ( Dyschromatopsie , griech.), Unvermögen, einzelne Farben zu unterscheiden, Farbenblindheit.

Chromatographie

LDWB2

Chro|ma|to|gra|phie f. (-,-n) ‹chim› cromatografia (-ies) f.

Chromatologie

GWB

Chromatologie Farbenlehre physischen Farben, wie wir solche in dem Entwurf zu einer allgemeinen Ch. sorgfältig aufgeführt GWB N5 1 ,255,6 En…

Chromatometer

Meyers

Chromatometer , ein Farbenkreisel (s. Newtons Farbenscheibe), der nach Kolbe zur Erzeugung von Mischfarben, ungesättigten und gebrochenen Fa…

Chromatophŏren

Meyers

Chromatophŏren (griech., »Farbenträger«), Farbstoffzellen, die sich bei manchen Tieren besonders in der Haut finden und sich in der Regel zu…

Chromatŏsis

Meyers

Chromatŏsis (griech.), Auftreten eines aus dem Blutfarbstoff entstehenden braunen Farbstoffes in Zellen und Geweben, besonders in der Haut.

Chromatoskop

GWB

Chromatoskop Gerät zur Bestimmung von Farbtönen, hier appellativ für ein natürl Phänomen man kann die Farbe des Schattens als ein Ch. der be…

chrom als Zweitglied (1 von 1)

Monochrom

GWB

mono·chrom

Monochrom einfarbige/schwarz-weiße graphische Darstellung, Wiedergabe, meist: Lithographie konnte man eine schwarze Kunstplatte mit einer an…

Ableitungen von chrom (1 von 1)

verchromen

LDWB2

ver|chro|men vb.tr. cromé (-mëia).