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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Ch

Bd. 1, Sp. 662a
Ch, ein aus c und h zusammengesetzter Buchstabe, der einen einfachen starken Hauchlaut bezeichnet. Gehet ein geschärfter Selbstlauter demselben vorher, so wird er stärker gehaucht und gleichsam doppelt ausgesprochen, besonders in der Mitte der Wörter, wenn ein Selbstlauter wieder darauf folgt, z. B. brechen, sprechen, machen, Sache, Gerüche, Löcher  It der Selbstlauter, der ihm vorhergehet, gedehnt, so wird er auch gelinder ausgesprochen, wie in rauchen, brauchen, fluchen, Kuchen, Tücher, Sprache  I manchen Gegenden z. B. in Schlesien wird er aber auch hier so wie der vorhergehende Grundlaut geschärft. Steht es am Anfange eines Wortes, so wird es meist wie K ausgesprochen, welche Wörter dann auch besser mit einem K geschrieben werden, und im Falle sie Deutsche oder doch als Deutsche zu betrachten sind, unter K gesucht werden müssen. Folgt auf das ch ein s in einem Stammworte, so wird es gewöhnlich wie ein x oder ks ausgesprochen, z. B. Flachs, Fuchs, Wachs, Achse, Achsel, sechs, Büchse  Gehört das s aber nicht zu dem Stammworte, sondern zu einem andern mit jenem zusammengesetzten Worte, so behält das ch seine gewöhnliche gehauchte Aussprache, z. B. wachsam, Buchstabe, Dachspan. Bei der Abtheilung der Silben nimmt man es in Wörtern, wo die vorhergehende Silbe einen Selbstlaut hat, zur zweiten Silbe, wie in su=chen, Bü=cher; hat aber die vorhergehende Silbe einen geschärften Selbstlaut, so zieht man besser das ch zu dieser Silbe, um dadurch auch schon gewissermaßen die geschärfte Aussprache des vorhergehenden Selbstlautes anzudeuten, z. B. lach=en, läch=erlich. I der N. D. Mundart wird das ch fast gar nicht gebraucht, indem man sich statt desselden meist des k bedient, z. B. Book für Buch, Buuk für Bauch, sliken für schleichen.
1759 Zeichen · 20 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ch..

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    ch.. Gl 3,653,14 s. kafsa, kefsa st. f.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ch

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Ch , ein aus c und h zusammen gesetzter Buchstab, welcher aber doch nur einen einfachen Laut bezeichnet, der stärker hau…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    ch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Ch , ch (lat. Ch, ch ) drückt im Deutschen zwei verschiedene stimmlose Reibelaute aus, den palatalen hinter palatalen Vo…

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Komposita & Ableitungen mit ch

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