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Campanŭla

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Campanŭla

Bd. 3, Sp. 724
Campanŭla L. (Glockenblume), Gattung der Kampanulazeen, ausdauernde oder einjährige Kräuter, selten halbstrauchig, mit meist blauen, glocken-, selten trichter- oder radförmigen, meist traubig, rispig, ährig oder in Köpfen angeordneten Blüten und löcherig sich öffnenden Kapseln. Etwa 230 Arten in den gemäßigten Klimaten der nördlichen Erdhälfte, besonders zahlreich in den östlichen Mittelmeerländern, weniger im arktischen Gebiet. C. rapunculoides L., deren unterirdischer Stengel den Boden queckenartig durchzieht, wächst als Unkraut in Deutschland und im Kaspigebiet. Von den einjährigen wird C. speculum L. (Frauenspiegel) in mehreren Varietäten als Zierpflanze kultiviert. Von den zweijährigen kultiviert man ebenso C. Medium L. (Marietten-, Marienveilchen), aus Südeuropa, mit länglichen, behaarten Blättern, großen blauen, auch rosaroten und weißen, traubig oder rispig angeordneten Blüten, nicht selten mit mehreren Kronen, auch kronenartigem Kelch und eßbarer Wurzel; C. pyramidalis L., in Oberitalien, Kroatien, Dalmatien, am Mittelmeer, 1–4 m hoch, mit kurzen Ästen, blauen oder weißen, eine sehr große, prächtige, straußförmige, pyramidalisch-konische Rispe bildenden Blüten. Von den ausdauernden Arten eignet sich C. caespitosa Scop., rasenartig, mit traubigen, armblütigen Blütenständen und hellblauen Blumen, in den Alpen, Apenninen, Karpathen, zur Verschönerung künstlicher Felsenpartien und zu Einfassungen; ebenso C. pusilla Hänke, in europäischen Gebirgen, eine sehr niedrige Zierpflanze mit glockenförmigen, hellblauen, überhängenden Blumen. C. persicifolia L., mit wenigen, aber schönen, großen blauen Blüten, in fast ganz Europa, Sibirien, wird auch als Zierpflanze gezogen. C. Rapunculus L., hier und da in europäischen Wäldern bis zum Ural und in Nordafrika, zweijährig, mit fleischiger und wohlschmeckender Wurzel, wird in Frankreich und England als Gemüsepflanze kultiviert, ebenso C. glauca Thunb. (Kokko), ein Halbstrauch in Japan.
1979 Zeichen · 26 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Campanula

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Campanula s Kampanelle Maria Erxleben M. E.

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Campanŭla

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Campanŭla L . ( Glockenblume ), Gattung der Kampanulazeen, ausdauernde oder einjährige Kräuter, selten halbstrauchig, mi…

  3. Latein
    campanula

    Lex. musicum Latinum · +1 Parallelbeleg

    campanula -ae f. kleine Glocke — small bell [syn.: parva nola] [s.XIII] LmL Ioh. Aegid. 17, 86: Tintinnabulum a tinniend…

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Wortbildung

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campanula‑ als Erstglied (3 von 3)

Campanulaceae

Herder

Campanulaceae . Eine, was die Hauptgattung Campanula anbelangt, sehr leicht zu erkennende natürliche Pflanzenfamilie mit einzeln oder in ähr…