byzantinisch 45 Belege; als kunstgeschichtl Bezeichnung (Bed 2)1) erst seit Herbst 1814 (Erstbeleg GWBB25,46,12 Christiane 29.9.[14]
), vorher u auch daneben mehrf ‘(alt-, neu)griechisch’2); Wortgebrauch überwiegend im Umfeld der Arbeiten für KuARheinMain 1814—1816, später nur vereinzelt bei Darstellung kunstgeschichtl Entwicklungslinien: 1817/1818 Bossi,Leonardo u LandschaftlMalerei, sowie zwischen 1822 u 1829 Kupferstiche nach Tizian, Abfassung von TuJ 1805, ItR Päpstl Teppiche; im ganzen Zeitraum anhaltendes Studium des Werkes von Séroux d’Agincourt3) Adj zu Byzanz (sd) 1
hist Gehen wir in die ältern Zeiten des b-en Kaiserthums zurück, so erstaunen wir über die hohe Würde, über den mächtigen Einfluß des Patriarchen von Constantinopel auch auf weltliche Dinge GWB41
2,315,17 NationDichtk Litt grecque Mod Sie [
G-s Mutter] wußte in ihrer tüchtigen .. Art sich gleich in’s Mittelalter zurückzusetzen, um als Aja bei irgend einer lombardischen oder b-en Prinzessin angestellt zu sein GWB29,89,21 DuW 18
uö 2
als Epochen- u Stilkennzeichnung, im Rahmen kunsthist Studien u Überlegungen zur ‘Kunsterhaltung’ von der Antike ‘durch die barbarische Zeit hindurch4) bis zum Beginn einer eigenständigen nationalen Malkunst in Ital u Deutschland etwa im 13. Jh a
mBez auf die aus spätantiker u frühchristl Kunsttradition erwachsene, durch oriental Einflüsse bereicherte, an die christl-orthodoxe Staatsreligion des griech Kaisertums gebundene bildKunst seit etwa dem 6. Jh α
im Hinblick auf den sich gleichbleibenden abstrakten (‘idealen’) Darstellungstypus, die strenge Formensprache u techn Ausführung in ausschließl krit-abwertender Sicht5) als ‘erstarrt’, ‘mumienhaft’, ‘trocken’, ‘düster’ uä, positiv nur in Bewertung des symmetr Bildaufbaus u unter dem Aspekt der jahrhundertelangen Tradierung antiker Kunstgesinnung u -ausübung; überwiegend als bestimmendes Beiwort zu ‘Kunst’, ‘Stil’, ‘Schule’, ‘Gilde’ uä [
Skizze zur Ausführung des Abschnittes ‘Heidelbg’] 6. Die christliche Religion .. | 7. .. welche die Kunst erhält und aufs neue belebt .. | 17. .. wenn selbst alle Natürlichkeit verlosch, so blieb doch etwas übrig was man Styl nennt .. | 20. So wie der strengere Lehrbegriff keine Abänderung zuließ. | 21. Die b-e Kunst erhielt dadurch einen dogmatisch-diplomatischen Charakter .. .. | 44. .. die b-e Kunst hatte bey aller Dürre und Magerkeit doch etwas überliefert, was als der größte Vorzug betrachtet werden kann, sowohl einzelne Figuren als mehrere zusammen symmetrisch und dem Auge gefällig zu componiren GWB34
2,27,31 u 29,22 KuARheinMain Plp was die b-e Schule, von der wir wenig Löbliches zu sagen wußten, in ihrem Innern noch für große Verdienste mit sich trug, die aus der hohen Erbschaft älterer griechischer und römischer Vorfahren kunstmäßig auf sie übergegangen, gildenmäßig aber in ihr erhalten worden .. .. Die b-e Mahlerschule hatte in allen ihren Verzweigungen mehrere Jahre wie über den ganzen Westen auch am Rhein geherrscht
6), und einheimische Gesellen und Schüler zu allgemeinen Kirchenarbeiten gebildet; daher sich denn auch manches Trockne, jener düstern Schule völlig Ähnliche, in Cöln und in der Nachbarschaft findet GWB34
1,164,17 u 169,28 KuARheinMain Heidelbg GWB49
1,203,15 u 245,22 Bossi,Leonardo GWB49
1,296,9 Kupferstich nach Tizian
uö β
zur Kennzeichnung konkreter Kunstwerke der Epoche Da ich Gelegenheit gehabt, noch mehr echte b-e Arbeiten zu sehen, so bin ich überzeugter, daß von dort her der ganze Cyclus des christlichen Olymps bildlich ist überliefert worden GWBB25,82,13 Boisserée 19.11.14 Von der ältesten b-en Flacharbeit habe drey kostbare Tafeln angeschafft. Sie enthalten in Miniaturschnitt unzählige Heilige reihenweis geordnet GWBB29,326,1 Boisserée 31.10.18 Allgemeine Übersicht der hiesigen Kunstschätze [
Bibliotheksmuseum] B. | Andachtsbücher .. Diptychen JbbfKunstwiss 2,340 v 11.7.18 GWB35,219,10u20 TuJ
uö b
mBez auf die Übergangs- bzw Frühphase der zu selbständiger realist u individualisierender Thematik u Gestaltung sich entwickelnden Tafelmalerei des 13.—15. Jh (bes der frühgotischen) in Ital u im Gebiet des Niederrheins7); im Hinblick auf den Charakter der Darstellung u Komposition iSv vom byzantin Typus abgeleitet, in Anlehnung an byzantin Vorbilder, byzantinisierend; gelegentl in Berührung mit 2 a α [
Skizze zur Ausführung des Abschnitts ‘Heidelbg’] Im 13. Jahrhundert fing endlich das Künstlernaturell sich überall zu regen an .. Die Kunst ward freyer, und warf nach und nach die b-e Schaale völlig ab GWB34
2,25,19 KuARheinMain Plp in Heidelberg, in Betrachtung der Boisseréeschen Sammlung, wo man die Stufen der niederländischen Kunsstschule, durch das b-e und gräcisirende Bemühen, bis zu Johann van Eyck .. kennen lernt GWBB25,73,2 FAWolf 8.11.14 Porträtartiges .. Nachbildung menschlicher Gesichter .. Dombild zu Cöln
8) .. wie es denn überhaupt als die Achse der niederrheinischen Kunstgeschichte angesehen werden kann .. Die Figuren des Hauptbildes sowie der Seitenbilder beziehen sich auf die Mitte, symmetrisch, aber mit viel Mannichfaltigkeit .. Die herkömmlich b-e Maxime herrscht noch vollkommen, doch mit Lieblichkeit und Freiheit beobachtet GWB34
1,179,1 KuARheinMain Heidelbg [
Tabellar Verz der Boisserée’schen lithographierten Bilder] XIV. Jahrhundert | B-er Typus, mehr oder weniger eigenthümlich ausgebildet. — Die Kölnische Schule vorherrschend GWB49
1,430 Tab Sp 1 GWB34
1,173,26 u 174,20 KuARheinMain Heidelbg GWBB27,119,9 Zelter 22.7.16
uö Maria Erxleben
M. E.