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Būr II

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Būr II m.

Bd. 1, Sp. 1477
Būr II m. ⟨›Būre‹ (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@DümmerlohausenDü, Bbr, Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr Kr. Lübbecke@IsenstedtIs, Kr. MindenMin Kr. Minden@BuchholzBh Kr. Minden@HahlenHa Kr. Minden@IlserheideIh Kr. Minden@MeißenMe Kr. Minden@WindheimWh, Kr. BürenBür Kr. Büren@FürstenbergFü Kr. Büren@KleinenbergKl Kr. Büren@MeerhofMh, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NatzungenNz, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AltastenbergAa Kr. Brilon@AssinghausenAh Kr. Brilon@NiedersfeldNf Kr. Brilon@ObermarsbergOm Kr. Brilon@TitmaringhausenTi, Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@RhodenRo, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt), Biwwer (Kr. HalleHal Kr. Halle@BorgholzhausenBo, Lem, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@AugustdorfAu Kr. Detmold@BellenbergBb Kr. Detmold@DiestelbruchDb Kr. Detmold@EschenbruchEb Kr. Detmold@ElbrinxenEl Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd Kr. Detmold@HornHo Kr. Detmold@HörsteHö Kr. Detmold@IstrupIs Kr. Detmold@CappelKa Kr. Detmold@VahlhausenVa, Kr. BürenBür Kr. Büren@BleiwäscheBl, Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh), sonst ›Bū(e)r‹; Pl. ›Būren‹ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb, Kr. VechtaVch Kr. Vechta@VechtaVe, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo, Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr Kr. Tecklenburg@ReckeRe, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@BeringhausenBe Kr. Brilon@WiemeringhausenWh, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@ImmeckeIm), sonst ›Bū(e)rn‹, gelegentlich mit supradentalem (d-ähnlichem) r: Būedn (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe, Kr. WittlageWlg Kr. Wittlage@SchwagstorfSw Kr. Wittlage@WelplageWe, Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@BörninghausenBh, Osn, Kr. MelleMel Kr. Melle@BuerBu Kr. Melle@MeesdorfMd Wd) ⟩ 1. a) Bauer, Landwirt, Hofbesitzer, Kolon (allg.). ’N düftigen Būrn ein tüchtiger Bauer (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@RemsedeRe || Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl), en gruowen Buer (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 39). „Häi is Bur in’n Huse“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr). „De Biuer mot de Pacht betalen“ (Frbg.) (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@RüthenRü || verbr.). „He will no ’n Buedn“ will sich als Knecht verdingen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). De Būr is dood Ankündigung an das Vieh durch den Großknecht (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Dei Bure hiätt seⁱnen Acker in der Räige“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@BleiwäscheBl). „Dei Biuer het guerde Dennstbuodden“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@OestinghausenÖh). „Weg, go weg, Biur es frech!“ Rufdeutung der Elster (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh = WWB-Source:106:HarTHarT II,38). „Dei Junge ligg denn Bur immertau in dei Oorn, hei sall ümm denn Hoff afträen“ (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@DinklageDl). — In phraseolog. Verb.: „Lütke Bur“ (Frbg.) Bauer, der einen kleinen Hof hat (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LengerichLe, Kr. MindenMin Kr. Minden@DankersenDa Ku Kr. Minden@SchlüsselburgSb, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HiddenhausenHi, Kr. MünsterMün Kr. Münster@AmelsbürenAm, Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@BrackwedeBw), kleinen Buur (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AltastenbergAa Kr. Brilon@ObermarsbergOm), Kleinbiuer (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@ErwitteEr || Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HirschbergHb), hennigen Buer (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@QuelleQu) dass. „Grote Burn“ Landwirt mit zwei Pferden (Kr. MindenMin Kr. Minden@DankersenDa). „Höltenen Būer“ steifer, ungelenker Mensch, ohne Bildung (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Drikäntige Buren“ Buchweizenbauern (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). — Sprichww. u. Raa.: „Bure blifft Bure“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@MeißenMe || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „N’Boua is un blifft’n Boua“ ein Bauer ändert sich nicht (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb || Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Bur bliff Bur. Man kann wall nen Bischof drut maken, apatt (doch) keenen vernünftigen Mensken“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Do kann’k känn Būr bi blīmm das ruiniert mich (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „’N Biuer is ’n gruarw Kretiuer“ (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh). „’n Bur bliff ’n Bur, wenn he auk Schasseehansken (Glaceehandschuhe) an hät“ (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). „Buer is Buer, auk wenn he int Auto sitt“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr). Wat Būer es, maut Būer blīwen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@BramscheBr, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „Wuß du Būer blībm, denn holt di an junge Päier un oule Schwīne“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@WestrupWp). En Būr is’n Būr, wenn’e ōk schlöpp bet Middag (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 135 || WWB-Source:190:MittHgMittHg 15,24, Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 74, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh, Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 88, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@GüterslohGü, Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, ...büs twiälw Uhr die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh). „Kien echter Buur bliff in’n Bedde bät hem de Sünne in’t Muul schient“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 279). En Būr is’n Bēst (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AnkumAn = Heckscher II,1 135). „Oen Biur ess en Boest, und twoe send droe“ die Bauern taugen nicht viel, sie sind habgierig, geizig, mißtrauisch (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). „De Bur is ’en Best, un wenn he auk slöppt bis Middag“ (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@GüterslohGü). „Bur is Bur, Beest von Natur“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt || ...Schelm... Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 88, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh, ...Flägel... die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „De Buer is en Beist un frätt, dat he kneist“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 75 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh). Būer is Būer, schon fan Natūr Widerrede auf die herabsetzende Schilderung des Bauern als ungeschlacht (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@WarendorfWd). „De Buer is en Buck von Natur“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr || ...Iesel... Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc, ...Schelm... Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AnkumAn Kr. Bersenbrück@BramscheBr Kr. Bersenbrück@SettrupSe Kr. Bersenbrück@VördenVö, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr, Lip Oesterh, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). „En Buer is en Buer, is gruaff von Natur“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt). „Nen Buur is ’nen Buck, dat steet in de Biebel“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@RatzelRa = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 168). „En bûr is en bûr, is en schelm van natûr“ (WWB-Source:129:HoncHonc || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, WWB-Source:326:WoeNlWoeNl). „’n Bur is’n Glur, ’n Schelm van Natur“ ein Mann, von dem man nicht recht weiß, was man daran hat (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@RiesenbeckRb). „’N Bur is van Hus ut ’n Schelm un usse Härgodd ’n Greul“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „En Buᵉr iß ’n Schelm van Natur, / En Grüel vör Guaott, / En Riᵉkel (Rüde) in’n Bärr“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „De Buur is’n Schelm fan Natur un Gestank in’n Berre“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). Būrn sint nu mol nit anners (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Wä ’n Būr ansmēärn well, maut fräu opstōan (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || ...bidreigen... die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). Hä es fan’e Būrn aus Bauernblut (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Dat sitt gennn Buur int Fênster un gennn Edelmann in de Dööre“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 136). Būrn Riekelichkeit dūrt in alle Äiwichkait (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Wann man en Buer un’n Rüen in ne Tunn (in’n Sack) döht un rullt se de Biärg harunner, dann is ümmer en Riekel buowen“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 38 || ...Sack... Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe, ...Fatt... WWB-Source:16:BahlmBahlm 88). Äin Būr un twǟi Riekels sint drai Riekels (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Wann twee Buren häs un eenen Rekkel (Rüden), dann häs dree Rekkels“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Äin Buer es’m annern wät“ ihr könnt euch beide nichts vorwerfen (die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi). „Hä es ’n bergschen Būer“ hat keine Umgangsformen (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „De Buer hört leiwer dat Heaneken kräggen ässe dat Vüegelken singen“ (WWB-Source:129:HoncHonc). „Wānn de Boure ds Mourgens upstäit, dann hiät hä oll ne Drācht Prüggele verdäint“ (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm). Wo känn Būr drinsitt, kömt ok känner rūt (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Buren hangt aneene äß Quiᵉken / Kattendreck“ (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). „Et is’n nien Bur ankuemmen“ bei der Geburt eines Kindes (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MesumMs). „Bii’t Bauen mott eenen Buur un een Spann Pääre kapott gaon“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „En Biuer ies en wunderlich Dejer, hai verkoipet et Kalf, verkoipet de Kauh, verhandelt et Piärd un verschachert de Dochter“ wenn der Bauer bestimmt, welchen Mann seine Tochter heiraten soll (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 27 WWB-Source:16:BahlmBahlm 88). „Op äin’n Schlag giäwet dä Buer siene Dochder nich af“ das muß man noch reiflich überlegen (die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi). „En Buer, dei sien Wecht (Tochter) in de Stadt verhirothet, dei kann siäk ok drop gefaßt maken, dat tewielen en Biäddeler op siener Niste sittet“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Brock). „En Biuer ies en Miählsack, je mehr me ne kloppet, diäste mehr stuiwet ’e“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 74, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 88 WWB-Source:308:WagenfWagenf 38, WWB-Source:326:WoeNlWoeNl). „Dei Bure is bange, dat dem Päre dat Harte achter sit“ er schont sein Pferd (Kr. MindenMin Kr. Minden@BuchholzBh). „En Biuer, sejn Giul un sejn Iesel, dät sejd drai dulle Biester“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 38). „De Bure mott vörup“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HahlenHa). „Latuinske (lateinischer) Biur“ Bauer mit Schulweisheit (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@WarsteinWa || Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@WarsteinWa), fortschrittlich denkender Bauer (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). „He keek drin es ’n Buur nao’t Haagelschuur“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „En mager Jaohr draf keinen Biuern an ’t Auwer schmuiten“ (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB). „Et giff kin Dier, wat met en Mensk mähr Ähnlichkeit hät, äs de Buer“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 37 || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Ne Buer is ne Buck, was ’n umdräist, dan frögg he: wat suck (soll ich)“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Ne Bur is ne Buck, wenns ne ümdräihst, ist ne Sagebuck“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „So jucht de Buren, wenn se van de Hochtied kommt!“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). „Et is kine Kunst, Buer tou werden, woll aober, et tou bliwen“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AchmerAc, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 38, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm, WWB-Source:129:HoncHonc). De Būr mot vörup (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@FürstenauFa Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 135 || Bh). „Wennt gaut gaon schall, mot dei Bur vörup“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo || die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Wan’t sall gohn gut, dann mot de Bur vorrut“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 262 || Le Sb, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo). „Et gi¤;t viᵉle Bueren, dei nit rächt wiᵉtet, wo me wängen un ki¤;hren maut“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa). „Wenn de Buren Vesiete hebbt, dann wöd richtig daoschket“ durchgehechelt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Wann mä selwst gäiht, bedrüeget em dä Buer nich“ verlaß dich nicht auf andere (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). So de Būre, so de Stīe (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 135 || WWB-Source:190:MittHgMittHg 15,25, No). „Bi ne Bur mott ’t von de Däle kommen“ dort wird das Geld verdient (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „De Buur heff en schmäärich Gruntbook“ hat Schulden (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „He iß en stief gedrieten Buᵉr“ schwerfällig (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Et is ’n holläntsken Buer wodden“ Spott im Grenzgebiet: wenn ein Mädchen geboren wurde, obwohl man sich einen Jungen gewünscht hat (in den Niederlanden regieren Königinnen) (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || WmWb). „Wat fraogt de Buren nao’n Schlag Papp (nao’n schietterig Bullenkalw)“ ironisch bei Großzügigkeit in wertlosen Dingen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc || „...Slagg Swamm“ Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 40 WWB-Source:16:BahlmBahlm 91, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Wat wēt dä Būer dvan? davon verstehst du nichts (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Wenn ’t nen dummen Jungen het, loat ne Buer wären, klauke Lü arbet nit, saggte de oalle Weuste te Üenekingen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || Ls). „Wenn de Stolz em Biuern te Koppe stejget, fluiget ’te üöwer Hejen (Hecken) un Boime“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Wenn de Stolt in’n Buer kümp, dann stigg he üöwer Küörwe un Beime“ (Münster = WWB-Source:16:BahlmBahlm 89 WWB-Source:308:WagenfWagenf 40). De Būr sleit em in ’n Nacken die Ungeschliffenheit bricht hervor (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VoltlageVo = Heckscher II,1 136). „Den stött de Bur in den Nacken“ er kann aus seiner Haut nicht heraus (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi || Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf; wenn einer hochdeutsch reden will und bringt plattdeutsch dazwischen Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa || Me Wh, Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, Kr. PaderbornPad Hunold, Honc, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh). „De Buer stäiht ’me im Nacken ’eschriewen“ daß er ein Bauer ist, ist unverkennbar (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Deⁱ Buer stött em, siä man van Hinnerk, osse heⁱ nich richtig Haugeküren konnde“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd). „Settet deu Biuer auk en fuinen Het up, deu Biuer stött enne doch jümmer innen Nacken“ (Lip WWB-Source:219:OesterhOesterh). Do stode iär de Buüer in ’t Knick da verfiel sie auf einmal ins Plattdeutsche (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). „Wao kien ’n Buer insitt, dao kümp auk kien rut“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc || RaubSp 2850, WWB-Source:129:HoncHonc). „Ne Bur, de nich klagt, dat is kinn Bur“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). „Een Bur es ussene Hiärgott sine Ape“ der Bauer hängt vom Wetter ab (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@BodelschwinghBo). „Wos diu Knächt weiern, moß diu dui beugen, wos diu Buer weiern, moß diu dui reugen (bewegen)“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@AmshausenAh || Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@TonnenheideTo, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „All’s brängt se ferrig, bloß keene Bur an ’t Schmachten un keene Beamten an ’t Schweten“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@WesekeWs). „Ne Buer un ne Stier is een Dier“ stur wie der Stier ist auch der Bauer (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BeleckeBe, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). „Dä Buer maut twäimol dä Sürge haien (Schweine hüten), äinmol as Junge, un dat annere Mol, wenn hä olt es“ zweimal im Leben muß sich der Bauer unterordnen: in der Jugend seinem Vater, im Alter seinem Sohn (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || WoeN, WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 66, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü, ...Kai... die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). De Bure mott twäimaol in sinen Liäben de Kāie heuen, äinmaol osse Junge un denn no äinmaol osse Grōtvåer (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa || ...Leⁱftüchter Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh). „Ohne Last und Mögge hiet de Buer kiene Kögge“ (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BonenburgBb). „Lott dän Būer dat Färken, hä hät j men dat ēne“ laß ihm seine (einzige) Freude (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Twai Būedn sint drai Baister (Biester)“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@BörninghausenBh). Twē Būren, sess Stēweln Prahlsucht (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AnkumAn = Heckscher II,1 135). „Met Gewaolt kanns kinn’n Buer in de Driete jagen“ (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@GescherGe). Biwwern un Ossen draf man nich an ’n Buil packen, dann schlot ’se (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@BegaBg). Wenn de Būre will hebben sīn Recht, mot he sülwen wēsen de Knecht; will de Fraue, dat ’t ēr behāget, mot se sülwen wēsen de Māget (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@DevernDe Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 136). „So genau küßt kinn Buer sine Frau“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). Wenn de Būre Wīn drinket, krig he Lǖse (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@DevernDe Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 136 || No). „Wänn de Buer sik sölwer kiettelt, kann hä lachen, wie hä well“ etwas aus freien Stücken tun (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „He is Bur vör ’t Hohnerlock, wenn de Hahne et tolätt“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@BörgerBö || Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@SudendorfSd). „He is Bur vö det Hounerlock, wenn de Hahne dor nich is“ (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@SudendorfSd). „De Buer mot sik an junge Piar un an äole Koije häoln, wenn hoi togange bluibn well“ junge Pferde leisten mehr als ältere, ältere Kühe bringen mehr Milch (Kr. HalleHal Kr. Halle@AmshausenAh). „En mager Jaohr draf keinen Biuern an ’t Auwer schmuiten“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). Wenn de Biwwer segt: de Arbegget eß olle, dan es ’t met den auk olle (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@LemgoLg). Wo ’n richtigen Biwwer henträtt wesset ’t duwwelt (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@BegaBg). „Tee is Buren Nee“ kam ein Freier das erste Mal ins Haus und erhielt Tee, dann brauchte er nicht mehr wiederzukommen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr). „Dä Buer käik dä Uule aan, un dä Uule käik ’n Bauern aan“ wenn zwei langweilige Leute zusammensitzen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || Kr. MindenMin Kr. Minden@DankersenDa, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 136, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh, wenn zwei Feinde einander wortlos ansehen WWB-Source:326:WoeNlWoeNl). Neⁱe Būren settet neⁱe Hākesūlen (Heckpfosten) (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@DevernDe Kr. Bersenbrück@RestrupRe Kr. Bersenbrück@VördenVö = Heckscher II,1 135 || Bh, WWB-Source:190:MittHgMittHg 15, 24). „De Biwer was chanz vabäost (zornig), osse ’n dat Perd stolen was“ (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@SchwelentrupSw). „Wann der dree Buren unner eenen Hoot häbben wiß, dann moß twee doodschlaon“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). De Sunne hiᵉt noch kaenen Būer vam Hoaf schiᵉnen ein heißes und trockenes Jahr macht den Bauern nicht arm (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef || Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). De Sunne schinnt nennen Biwwern iut ’n Lanne herriut (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@BegaBg || Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). „Deu Sunnen drifft den Biuern nich vannen Hobe, deu Regen kann’t ferrig bringen“ (Lip WWB-Source:219:OesterhOesterh). Wänn de Būer wannt (Korn reinigt), hiᵉt hä et Deärschen geden eins nach dem andern; auch gesagt, wenn jemand gern alles von wenn oder wann abhängig macht (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef || Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 89, RaubSp 2663, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@LünenLü, Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@LangschedeLa, Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB So, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe, die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ÜckendorfÜd, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). „Wannen dait de Biuer, wenn’t Diäsken v’rbui ies“ Wortspiel mit → wan ’wann; wenn’ und → wannen ’durch wiederholtes Hochwerfen Spreu vom Korn trennen’ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HerdeckeHd). „Wenn dat Wen’n un dat Dösken nich wür, wür’t’n geringe Meuhe, Burn te spielen“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@DankersenDa). „Ban de Biuern duasken hiätt, strecket se de Stālen an dr Wand ropper“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@OstwigOw). Wenn einer den anderen aushorchen will, sagt man Sau freget me ’n Būer de Künste ūt (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef || Wl, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 39, ...(dumme) Buren ut Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Wat stinket, dat dünget, ment de Bur (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „In’n Bur hört Brot un Brai un in’n Ossen Stroh un Heu“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@WietmarschenWt). In’n Esel hört Hāwerstroh un in’n Būrn Götte (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 148 || die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi, ...Korenstroh... Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo). „Im Falle der Naut frätt de Buer Wuorst ohne Braut“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr). „Guut etten, guut drinken, Buur watt kost diin Heu“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). Wat de Biuer nich kennt, dat frätt heu nich immer vorsichtig! (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = WWB-Source:230:PlatenauSpPlatenauSp || Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb, Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@WesteremstekWe, Kr. VechtaVch Kr. Vechta@VechtaVe, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 262, Bbr, Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@HolthausenHh Kr. Steinfurt@MetelenMe Kr. Steinfurt@OchtrupOc Re Kr. Steinfurt@WettringenWt, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr Kr. Tecklenburg@LeedenLd Kr. Tecklenburg@LienenLi Kr. Tecklenburg@MettingenMe, Kr. MindenMin Kr. Minden@FriedewaldeFw Kr. Minden@HahlenHa Kr. Minden@IlserheideIh, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@EickumEi Kr. Herford@GohfeldGo, früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 38 WWB-Source:82:FrommannFrommann VI,426, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt, Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw, Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh Kr. Halle@LoxtenLo, Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@BrackwedeBw Kr. Bielefeld@GellershagenGh, Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@AlverdissenAl Kr. Lemgo@StruchtrupSt, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd Lh, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@HeidenHd, Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@OndrupOn, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@GüterslohGü, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@PolsumPo Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef Wl, Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HemmerdeHm Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@LangschedeLa Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@RhynernRy, Kr. SoestSos Schm, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr Kr. Lippstadt@GesekeGe Kr. Lippstadt@WestereidenWe, Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr Kr. Büren@NiederntudorfNt, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@PeckelsheimPe, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@BergerhausenBe die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@SterkradeSr, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@StiepelSp, WWB-Source:325:WoeNWoeN WoeNl, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb, Honc, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@ArnsbergAr Kr. Arnsberg@HagenHg, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi, Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@GevelsbergGb Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Brock Ha Ls Lü Oa, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@LütringhausenLü). De Bure is de leste dai fersmachtet (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu). „Wat guett schmaket, frietet de Buer selwes“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Wann de biuer berieket, wat de pannekauke kostet, dann frietet ’e ne nit“ (WWB-Source:129:HoncHonc || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Eohne Biuer keun Braut - eohne Braut graute Naut“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = WWB-Source:230:PlatenauSpPlatenauSp). „Bi Katuffel un Brot litt dei Bur keine Not“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@IlserheideIh || Wh). „Met Brout un Brocken, do kamme de Buren met locken“ für ein gutes Angebot ist der Bauer zu haben (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@ImmeckeIm). De dummsten Buern häbbt de dicksten Katuffeln (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@WettringenWt || Me, Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 124, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AchmerAc Kr. Bersenbrück@AnkumAn Kr. Bersenbrück@EngterEt Kr. Bersenbrück@EvinghausenEv Kr. Bersenbrück@LangenLa Kr. Bersenbrück@RestrupRe Kr. Bersenbrück@TalgeTa, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr, Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa, früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo Kr. Herford@HerfordHf, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 39, Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@WarendorfWd, Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr, Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorlinghausenBh Kr. Warburg@PeckelsheimPe, ...Är(d)appel (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd Kr. Tecklenburg@MettingenMe, RaubSp 2854a, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@GüterslohGü, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@BergerhausenBe, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt Ennepe-Ruhr-Kreis@LindenLi), ...Äärpel Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NeuenkirchenNk Kr. Bersenbrück@SettrupSe Kr. Bersenbrück@SchwagstorfSw Kr. Bersenbrück@VoltlageVo, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@ImmeckeIm Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@OesterauOa, ...Priumen Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr, ...Tiuffeln Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, ...Rummelsket (Runkeln) Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). De dummsten Būrn hef de dicksten Getuffeln, de lumpigsten Börgers de fīnsten Pantuffeln (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AchmerAc Kr. Bersenbrück@BramscheBr = Heckscher II,1 135). „Häff de Bur satt, häff wi olle watt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 263 || Be). „Wer solle deu Welt wal vernehren, wann et deu Biuer nich deue?“ (Lip WWB-Source:219:OesterhOesterh). „Wat lichte jaht, möaket dä Boua sülmst“ was leicht geht, macht der Bauer selber (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). „Bur gaoh nao Hus, du häs kine Büngel (Schmuck, Gehänge) an“ bist nicht richtig ausgestattet (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Wenn me en Biuern diär de Drejte trecken well, dann matt dät met Hurra geschaihn, süß loipet ’e drümme rümme“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 40 WWB-Source:16:BahlmBahlm 89). „Et gäiht nit met Hassebassen, ase wenn me en Biuern diär de Drejte trecket“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Drite ut - Drite in brengt ’n Buer Gewinn“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 40). „Buren Unwettenhäit, Papen Begehrlichkeit un Härgotts Barmhattigheit dürt dör alle Ewigkeit“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || ... Unbeschuftekät ... Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@BramscheBr). „Guods Barmhiärtigkeit, Papen Begiährlichkeit un Buern Riekligkeit duert in alle Ewigkeit“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 39 || RaubSp 2854, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). „De Buer mott ’ne swatte Koh in’n Stall häbben“ einer in der Familie muß Theologe werden (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). Wenn de Küster segt: Bumm!, denn segt de Būre: Hans kumm! (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@SchleptrupSl = Heckscher II,1 178). „So fien bicht de Buern neet“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „Giwt de Bur, seou suiht hai sur“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). „De Biuer schlachtet bleos denn eun Heon, wenn heu krank ess eoder dat Heon“ falsche Sparsamkeit (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = WWB-Source:230:PlatenauSpPlatenauSp || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AnkumAn Kr. Bersenbrück@NortrupNo, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 88, RaubSp 3520, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LavesumLa, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Wenn’t bi’n Bur ne Hohn in de Wekke giff, is entweder de Bur krank aoff dat Hohn“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). „Alles hiät sine Oursake, wann de Buer en Haun schlachtet, es de Buer krank oadder dat Haun“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@VeldhausenVh = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 168). „Wenn up’n Burnhoff ne Hohn schlacht wödd, dann is de Bur krank off dat Hohn“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@WesekeWs || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, ...Henne... WWB-Source:326:WoeNlWoeNl). „Wenn wäi alle räike wüan, wer schöll denn woll den Bouern dä Schwäine houjen (hüten)“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). „Et gi¤;t viᵉle buᵉren, dei nit rächt wiᵉtet, wo me wängen un ki¤;hren maut“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa). „Pro Mann en Vogel und de Bure ’n Gant“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo). „’N onnicken Biur mott Quieken (Quecken) hebben, süss es’t kain Biur“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Je nöagger dat Klouster, desto iarmer de Buern (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Wenn de Sünne beginnt te sacken, dann könnt de Burn de Saken mon packen“ auf die Feldarbeit gemünzt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Kien echten Bur bliew’ in’t Bedde bis em de Sünne in’t Mul schient“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@MeppenMp || Ll = Grön 74, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@BadbergenBa Kr. Bersenbrück@EpeEp Kr. Bersenbrück@EngterEt Kr. Bersenbrück@HinnenkampHi Kr. Bersenbrück@SettrupSe Kr. Bersenbrück@VördenVö). „Wenn de Bur muonßens to late upsteiht, dann mott he dages in’n Draw laupen“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Ssapen (saufen) schmitten Baern ümme Hapen“ (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@Tietelsen u. RotheTi). „Siupen frett de Biuer en Hiupen“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr). „Niwelriäggen un Klüpperschulden (Schulden für Kleinigkeiten) maket de Buren kapput“ (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@BeringhausenBe). „Wenn de Biuer jaget, laupet de Koihe iut den Stalle“ wer nicht auf sein Hab und Gut achtet, bei dem geht es rückwärts (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = WWB-Source:230:PlatenauSpPlatenauSp). Wenn de Būre up’e Jagd geit, schitt de Hase up’n Plaugstērt (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@DevernDe Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 136 || No, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Wann de Buer op de Jagd geiht, schütt he sick dat Dack von ’n Hus“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 41 || Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb). „Mit Ferlöff, seech de Edelmann, daor nömmp he denn Buur de Koo uut’n Stall“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Ouk de düchtigste Buer hölt mol dän Plaugstiärt schäiw“ Fehler macht jeder (RaubSp 2858). „Tien Buern un hunnert Kwiekwaorsten (Frösche) kasse neet up eenen Kru- wagen (Schiebkarre) kriegen“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „Eam sittet de Haut op Vyvat (Vivat!), äs wenn de Buer en Föuer Weiten verkowt heat“ (WWB-Source:129:HoncHonc). „Man kann better ’ne Schuufkaore full Poggen schuuwen, es twee Buuren unner eenen Hoot brengen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe || ...drei Būren... Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo = Heckscher II,1 139 || Bh). „De Buren gaoht dör’n Schosteen nao de Karke“ beim loß Hus (einräumigen Haus) gab es keinen Schornstein, der Rauch zog durch die stets offene Dielentür ab (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Wü ji üme eⁱn schönet junget Wicht friᵉn, den got tau de Būrdn in dei Būrskop“ (Frbg.) (verbr. Wlg). „Mutt de Buer man trauen, dann gifft wat nies“ beim Heiraten wird erfahrungsgemäß alles Beschädigte erneuert (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Wann du bi’n Buer up’n Haoff kümms, dann draffs du ’t Heck nich laoßlaoten, de Rüer nich schmieten und maoß de Blagen puchen. Dann kümms de guett mätt ämm uut“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). Üm ’n do’en Būren bliff nīne Plauch anne Wand hangen die Arbeit geht weiter (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@LechterkeLe). „Wenn de Buur ock staiwet (stirbt), daorüm kummp de Plooch nich up de Hiile (Vorratsboden)“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe || Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Un recht maken kanns den Buern nicks. Schitts ’n in’n Hals, dann iß ’t te vull, schitts ’n in ’n Bookweit, ißt te weinig“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „’n Bur kaas’t noit rächt maken: schitt’s em in de Fohre, is’t em nich genug; schitt’s em in de Mule, is’t em tevölle“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm, ...Land ...Hals... Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@EversbergEv). „’n Bur is nimmer tefräi: schitt’s em in de Taske, is’t te vull, schitt’s em up’t Land, is’t te wennig“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm). „Ne Bur is’n Grööl van Natur: packs’n an’n Kopp, dann bitt he, packs’n an’t Gatt, dan dritt he“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@HördeHö). „Bi’n Bur kennst di noit ut: pack’s em in’t Mul, dann bitt he; pack’s em an’t Gatt, dann dritt he“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Son Bur is’n raor Kretur. Päcks ’ne van vüön, dann bitt he, päcks ’ne van ächtern, dann schitt he“ (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). „En Buer is en Buer, en Schelm van Natuer, stike me den Finger in den Hals, dann bitt hei, stik me den Finger in den Aes dann schitt hei“ (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). „Enn Bur ess en Schelm vann Natur, vüerne bitt he, ächter schitt’e“ (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnerheideHd || Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm). „’n Buer es’n Schelm van Natur, päckt mä ’n aan’n Kopp, bitt hä, päckt mä ’n aan dä Mäse, dritt hä“ er weiß sich in allen Lebenslagen zu helfen (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HerbedeHe). Praktika es multiplex! dä Būer schitt in’t Hackebrett man muss sich in der Not zu helfen wissen (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „De Buer schitt in de Fuer“ erleichtert sich während der Arbeit in die Furche (als Beschimpfung) (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@SchinkelSh). „Diäm gait et as dem Burn, schitt man diäm op’t Land, dann iäs et iäm to wiännig, kackt man’n in’n Hals, dann iäs et iäm to vüöll“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@WattenscheidWa). „Wann de wiwer guet gåt, un de piärre guet stått, dann kann de buer liäwen“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 80 || WWB-Source:129:HoncHonc). „Wenn dä Peere jesunt sint un dä Frouen den Bouan staawet (sterben), kann ’e räike wian“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). Wīwersterben is för ’n Būrn kīn Verderben, man Pēre verrecken, dat dot ’n verschrecken (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@BalkumBl = Heckscher II,1 153). „Wann de Guile stallet, un de Weiwer fallet, is deam Buern holpen“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk). „Vör den Biurn es ’t geut, wenn deu Friuns goht un deu Peere stoht“ Frauen sterben: neue Mitgift, Bestand an Pferden: Vermögen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@SabbenhausenSh || Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@OestrichÖs). „Wenn em Buhr de Piärde guott statt un de Wiefer guott affgatt, dat giet en wuallstahend Mann“ (WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Wat fraog wi Burn nao Berlin“ das betrifft uns nicht (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). „Watt frog wie Buern no Berlin, wenn de Rog men schüpt“ was fragen wir Bauern nach der großen Politik, wenn unsere Landwirt schaft gut was einbringt (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MetelenMe). „Ne Bur lügg neet, off he sägget ’t erste“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd || Bo). „’N Bur sägg maor tweemaol in’t Läwen de Waohrheit“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „Wenn de Buer frissmälk (milchgebend von der Kuh, nach dem Kalben) wädd, dann läött he ok dahl“ wenn ein Bauer vorhat, zu feiern und auch Geld hat, z.B. bei Kirmes und Fastnacht, dann feiert er tüchtig (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Du kans noch wol Būre weärn, di bölket de Kalwer al ūtn Halze!“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu), „Treck, Bur, et giff en Bullenkalw“ ironische Ermunterung bei der Arbeit (ein Bullenkalb ist für den Bauern nicht erstrebenswert) (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Dat is’n Patent, wat de Bur nich kennt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Wenn de Bur nich schwemmen kann, dann liggt an de Badebuxe“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Me mot den Buern nit loᵉwen, süs wert’e öᵉwermäudig (WWB-Source:129:HoncHonc). „Wann du den Bûr lôwes un biddes, dann wässet em de Maud“ (WWB-Source:325:WoeNWoeN || WoeNl, WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 65). „Me maut dän Buern nich luowen, süs wäd hä üöwermeitig“ (RaubSp 1228). „Buur, Buur, wat kickse suur“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 168). „Seute of suur, stoh faste Buur“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 279). „Buur haol faste, watt du hess“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Hummert ju (Platz da) Buern, de Schulten de kuemmt“ zu einem Großspurigen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa || Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 40). „Rööget ju, Buuren, segg de Schulte, de Edelmann kummp“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 276). „Man kann ehr’n Ossen up achtehn Kannen Melk brengen, as ’nen Bur up ’ne andere Meenung“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@WietmarschenWt || Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Ist’t Ellernblatt n’n Grössen (Groschen) graut, / Krig Buur un Knecht dat Vesperbraut“ (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@Kloster OesedeKl). „Den Buren up den Edelmann setten“ das Beste zuerst essen oder trinken, sich verschlimmern (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön || WWB-Source:282:StrodtmStrodtm). „Makt sick de Bur to’n Edelmann, dann kümmt he baul bi’n Biädler an“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Wann de Būr op’t Peärt kömmt, ritt’e scheärper at’n Kabbelǟier (Kavalier) (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Kein schearmeß is dat schearper scheart, äs wann en buer en junker wêrt“ (WWB-Source:129:HoncHonc). „En Buᵉr kann te Naut en Städtsken wähn, män en Städtsken kinn Buᵉr“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@GescherGx). „Von’n Buer kann man nix anners verwachten, äs’n Buk vull warme Wüörst“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 38). „Vam Biuern kann ’me nix anders verlangen ase en Biuk vull Mettwuast, vam Ossen nit mehr ase en Stücke Rindfläiß“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 89). „Erst kummt dä Hoff un denn dä Bouer“ erst der Hof, dann der Mensch (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. MindenMin Kr. Minden@RothenuffelnRo Kr. Minden@WindheimWh). „Äin Bur kaenn säwenmal fillet weren, un daenn hoalt häi noch’n Fell“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr || Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@SudendorfSd). „De Bur häww säwwen Felle“ sieben Häute (im Volksglauben) (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt), ist dickfellig (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „De Buren heb’t dat dickste Fell“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@ReckeRe). „Bur mak’t Heck loß, süß driet’k di in’n Spörri (Spörgel)“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Hej ies et biäter, ase bejm Biuern im Jänkstertennest“ (Elsternnest) (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Wat froäget de Būr dono, wat de Kinner wett (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Dee Buur is ’nen graoten Sünner, de määr an siin Fee denkt es an siine Kinner“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Ne Bur heff bloß een leew Kind, dat is dat, wat den Hoff krigg“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). „Dä oule Bouer harre froijer blous ein Kint, den ölsten Junjen, dä den Hoff kriich, dä annan telln nich“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). „Enn Buer hew blous een Kind“ bezüglich der spärlichen Mitgift der Geschwister eines Anerben (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LavesumLa). Dat is so’n Schlump (glücklicher Zufall), wenn de Būr in’n Himmel kump (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HollenstedeHs = Heckscher II,1 215). „Dat giff ’n Gedoo, es wenn ’nen Buur in ’n Himmel föllt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Wecker Glück heff mit de Pääre un Unglück mit de Wiiwer, de kann Buur bliiwen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 282). „Wenn dä Bouer Jlücke hätt, kalwet ouk dä Osse“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). „Wenn de Biuer Glücke hiät, find’t hai ’n Mist in d’r Bücksen“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || SchmB, RaubSp 2849, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Fiär en Biuern ies biäter Mist int Land, ase Stuiwers (altes Geldstück) in de Hand“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 89 WWB-Source:308:WagenfWagenf 40). „En Buer, dä sienen Mist verköfft, dat es kein Buer“ (RaubSp 2855). „En Buer, dä sienen Mist verköfft, verköfft dat Fett van de Soppe“ (RaubSp 2856). Schā es, wann de Kau int Wāter dritt un da Būr dän Mist nit kritt (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „De Bur lött sick nich mett ’n schläi Meß fillen, he liäwet dr guett vann“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@NienborgNb). „En richtigen Buer maott ne Handvull Meß twiäß däörbieten küennen“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Wann dä Buer nich maut, brüket hä nich Kopp, Hand un Faut“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Dem bur es et van ’ner kuorten priäke un ’ner langen metwuorst“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 75 || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). „De Buur kann sick sömmen Maol bedenken fan eenen Rinksenstock (Leitersprosse) nao’n annern“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe || ...up enen Ledderstock Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@BeerlageBe, ...Biämenstock Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@SudendorfSd, ...ehr hei einmoal oawer dei Boahle gat“ Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo). „Wenn ’n Buer un ’n Swien in de Stadt kuemt, de fallt beide up“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc). „’N donnen (betrunkener) Buer un ’n nüchtern Kalw tebräck gin Been“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „’n nöchtern Kalw un’n besoppen Bur daut sick nech gau weh“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh || ...sin läwe- dagg... Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „En besuap’n Biuern un en nöchtern Kalv passeiert sä lichte niks“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@RhynernRy || Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@GemenGe Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@WesekeWs). Wann de Būrnn besoapm sint, laupet de Peäre am bessen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Wann de Buer Wien drinket, dann kritt hei Lüse“ er arbeitet nicht mehr (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Ra || Kr. BersenbrückBbr WWB-Source:190:MittHgMittHg 15, 25 No, Kr. SteinfurtStf Re, Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@OldentrupOt, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@WesekeWs, verschwendet, verarmt er die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „En Biuer sä old as ne Kauh, lärnt immer noch wat dertau“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi). „Dä Buer maut wiäten, wat dä Bueter kost’“ er muß wissen, was er will, was er tun muß (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Wann dat Kalw versopen is, decket de Buer dat Pütte tau“ (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi || ...Kind... Kr. BrilonBri Kr. Brilon@MadfeldMf, ...Saud... Kr. HalleHal Kr. Halle@HörsteHö). „Trurige Saut is Buern Naut“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk). „So fien bicht kien Buer. Wat he nich wetten will, läött he ut“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Dem bûern hört görte“ zum Bauern gehört Heu und Haferstroh (WWB-Source:326:WoeNlWoeNl || In en... WWB-Source:129:HoncHonc). „Dem Buern hört Görte un siner Frau ne blaulinnen Schörte“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „För den Buer hört Görte (Grütze), för den Edelmann Knottenkawe (Hülse des Flachssamens)“ (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). „Van’n Bur nao de Börger, dat geht as’n Örgel, mao van Börger nao’n Bur, dat fäöllt sur“ vom Heiraten und von Mägden gesagt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 262). „Wat de Bure wegschmitt, drägt de Börger inne Tasken“ im Taschentuch beim Naseschneuzen (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). „Früjje eun Luit mie euen Howe, un diu wärst in’n Lieben keun Biuer“ hüte dich vor Abhängigkeit (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). „Dä Katte, dä Tiiwe (Hund) un dä Housfroue hüat int Hous, dä Bouer un dä Knecht uppet Feelt“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). „Im Juli well de Biuer schwetten un nit ächtern Uoben sitten“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi). „’Ne Frau sunner Raot un Ferstant driff denn Buur fan Hoff un Laant“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Dä Bouer kann nich soviel inne Schüündür innevoujan, wie dä Froue mita Schärtn routdreejen kann“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). „Wat de Bua met Pead un Wagen teohäopehalt, dat kann de Friu medda Schlibb’m (Schürze) iud’noeine bringen“ (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). „Ne Frau kann mehr inne Schlipp ut Hus brengen äs nen Buer met ne Rengstewag arinföhen kann“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MetelenMe || Kr. MindenMin Kr. Minden@IlserheideIh, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo, Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa, Kr. HalleHal Kr. Halle@AmshausenAh, ...Schüätte... Ledderwagen... Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HemmerdeHm, ...Schörte ...met veier Gülen... Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Ein fauler Knecht „stielt diam Biuer de Läon un uᵉsen Hiärgott de Teⁱd aff“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi || Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm WWB-Source:256:SchmBSchmB RaubSp 2851, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr), „stählet usen Herrgott den Dag un den Buren de Tied“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@Kirchspiel BadbergenBh). „Kr. WiedenbrückWie dä Buer, sou dä Knecht“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Es de Bur en fulen Tropp, dann rümet de Müse den Balken op“ (Kr. BürenBür En). Wat hiᵉt ’n Būr doch füel te daun! Hä stiᵉket sik de Pīpe an un kīket, wū de Knechte arbǟit (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „De Biuer un use Hiärguad mütt tesamen hallen“ er muß sich den Herrgott durch ein anständiges Leben geneigt machen, damit seine Arbeit gesegnet wird (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@DahlDa = WWB-Source:86:GlaenGlaen 193). „Wenn dä Bouer ein Peert vörn Wöaren (Wagen) spannt un dat anna achtan, kummt’e nich wäijer (weiter)“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). „Mett 30 Jaohr maot de Buer traut sien. Süß wäöt he vull te vörsichtig“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). Wann de Būrnn spāren wett, dann fanget se bim Schaulmester ān (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „De Duiwel soll Buer suin, wenn de Winter nich woier“ erst im Winter kann der Bauer durchatmen (Kr. HalleHal Kr. Halle@AmshausenAh). „In’n Winter kann sick deei Bure deei Sökke an’n Oben schreuen (sengen)“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr). Dat sall ink al manges vagn äs de Būer dat Ǭerlten (Aderlassen) Unangenehmes läßt man gern (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Dät matt me säo maken ase de Biuer et met em Vaterunser mäket, bat hai nit kann, dät üöwerschlätt hai“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Man mott der sick met hendohen äs de Buer met’t Vaterunser: wat he nich kann, dat läött he ut“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 38 || WWB-Source:16:BahlmBahlm 91, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@WesekeWs, Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@DrensteinfurtDr). „Dat geit em äs de Buer met’t Vaterunser. De Text kann he noch, de Melodie heff he vergeten“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe). Heⁱ hef ’n Gewēten asse de Būr en Mesfālt (Misthaufen) (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 158 || WWB-Source:190:MittHgMittHg 15,33, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „De Messhaup es den Biurn suin Brautschapp“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HerdeckeHd). „Wat diu büi den Biuern nich gewohr wärst, weut de Schaiper“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). „Je nöger dä Schaule, ümsou dösiger dä Buer“ über das Nächstliegende weiß man oft am wenigsten Bescheid (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Wenn dä Boua wat von’n Jiim (Geben) hüat, is als wenn dä Schlach dreppt“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb). „Geuht et an dat Biuerwärk, sind de meisten Biuern krank“ viele Bauern hielten es für unter ihrer Würde, Arbeiten für die Gemeinde selbst zu verrichten, sie schickten dazu ihre „Densten“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Van ’n aulen Būrn kann noch ’n nïen Schäuper, un van ’ne aule Fuoken noch ’n nïen Messhaken (zweizinkige Mistforke) wērn (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HinnenkampHi = Heckscher II,1 135). „Wat kennt de Biuer van Guokensolot, wann he satt is“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr). „Wat weet de Buer von Gurkensilaot? De frätt he mett de Mistfuork“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 39 || Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, WWB-Source:325:WoeNWoeN). „Biuern hett op Ären keine ruhige Stunne: det Sunndags drügget ne de Pastauer met me Duivel, un wiärkdags staiht de Polzei ächter em“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BalveBa). „Dä Boua wert eijer jräis als wäis“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb || Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenHn). „De Biuer arböjjet sick grüis, öbber nich wüis“ in der Landwirtschaft verläuft die Arbeit auf dem Acker jedes Jahr anders (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs || ...ackert... Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@EpeEp Kr. Bersenbrück@EngterEt Kr. Bersenbrück@HörstenHn Kr. Bersenbrück@KalkrieseKa Kr. Bersenbrück@VördenVö Heckscher II,1 135, ...saiet (säht) sick... Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh, Kr. HalleHal Kr. Halle@HörsteHö, Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@BesenkampBk, Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@GellershagenGh, WWB-Source:129:HoncHonc). „Tüssen Saihn un Maihn ligg de Buer up de fule Hūt“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). „Wenn Biuern nicks te dauhne hett, saiket de Hälme iut dem Sträuh“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BalveBa). „Op’n Buernhoff müett’t twe Tömiggängers sien: de Buer un de Kieddenrüe“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 40). „Ne Buer un Mest fänd immer Nobers“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd). De Būr kiᵉtelt sine Frau met’e Mäsgaffel (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Hätt de Boua Jelt, hätt et dä janze Welt“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr Kr. Lippstadt@GesekeGe, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Wann de bur gelt hiät, dann es iäm nitt te wachten“ wenn er ins Wirthaus gerät (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 66 || WWB-Source:325:WoeNWoeN WWB-Source:326:WoeNlWoeNl). „Wann de Biuern Schnurbiärde driäget un de Keipenkäls Förhirmden, dann geiht de Welt unner“ (Soester Börde = WWB-Source:334:ZrhwVZrhwV 9, 149). „Völle Fraulö un ne graoten Gaoren is’n Undergang vörn Bur“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@AmmeloeAo || ...Verdarw... Kr. VechtaVch Kr. Vechta@VechtaVe). „Gräote Göädens un viälle Döchter maaket ’n Biuer bankruatt“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HemmerdeHm || ...aarm Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, ...Däns (Mädchen) ... arm Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 41). „N’n groten Gården un’n Hus ful Döchter makt’n schrohen Bur“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd = Böck 343). Wann’t en Būr an’n Geltbǖl gǟit, wät de kiᵉtelich (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Bi ’n bankraotten Buer iß guett wuennen“ er hat immer Zeit zur Unterhaltung seiner Gäste, lebt lustig in den Tag hinein, seine Leute können die Arbeit selbst bestimmen (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „De Buur is heele drüüge“ pleite (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Äh en Biuer bankrott geut, git hai eus drei Teuken van sick“ fängt erst Verschiedenes an (Kr. SoestSos Kr. Soest@SchonebergSb). „Wenn de Burn an’t Schmedden fangt, dann krie’t de Schmedden Arbäit“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Wenn de Būre kōld schmēet, lachet de Smett (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@BippenBi = Heckscher II,1 136 || Bh No). „Dei tau frauh Buur wort, mot later Knecht spälen“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 78 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Van den Knecht sin Sweit werd de Bur nich heit“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Well dä Buer häwwen sien Recht, maut hä selwer sien sien besten Knecht“ immer mit gutem Beispiel voran (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 265, Kr. BersenbrückBbr WWB-Source:190:MittHgMittHg 15, 25). „Waor dei Buur nich sülwes is Knecht, steiht’t mit dei ganze Wirtschaft slecht“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 94 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). Būern genēt, Kötters verdrēt (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@RiesteRi = Heckscher II,1 135). „De Buer, dä de Arbäit op sienem Huowe nich sou inrichten kann, dat hä söwwes dobi üöwer es, dat es kein rächten Buer“ (RaubSp 2846). „Wann de Buer en Kragen ümhät, dann döcht hä nich mäh“ ein Bauer, der sich städtisch kleidet, taugt nichts (RaubSp 2843). „Driᵉget de Buer Kragen un Manschetten, dann stäiht et üm sienen Huof schlecht“ (RaubSp 2844). „Arbäit de Buer met Manschetten, dann hät de Städter niks te friäten“ (RaubSp 2845). Wannǟr dä Būer wat hätt, hätt de Lǖ wat (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Du kannst enen Buren nich wismaken, dat de Foß Egger leggt“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi || Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Olle Mühlen un Fiskeduike (Fischteiche), dai maket keinen Biuern ruike“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). Der Pirol ruft: „Buer, lot Swine ut, / ick will so wall hö’n (hüten), / för en Paar Schaue“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@PlankorthPo). „De sitt kien Buer in’t Fäster“ Bemerkung, daß niemand im Weg sitzt oder steht (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc). „Wüste de bur, bu guet ’t wiärmen dä im Mai, hai verbrännte iegen (Eggen) un pläu (Pflüge)“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 65 || WWB-Source:129:HoncHonc). „Dät matt me riskäiern, ase de Biuer, wenn hai de Peilen (Enten) int Waatter schmitt, versiupet se, dann versiupet se“ Rat für einen, der etwas riskieren soll (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Dat mott man riskeern äs de Buer de Aant, versüpp se, dann versüpp se“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 38). Wenn de Bur mott, dann segg he, gäne’ (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 89, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Wan de būre nit mot, dan rǟget’e nit hant un nit fout“ (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, Holthaus, WoeNl, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „En afbrannten Buer is nich so slimm äs en afwuehnten“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 41). „Buur mot alles waogen, hei mot sogar siene Änteküken up’t Waoter waogen“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 74). „Wenn de Biuer en Prozeß gewinnt, prohlt he: Ick hewwe gewunnen, verspielt he, schennt hei: de Awekote hiät verluren“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BalveBa). „Wann twäi Buern ümme ne Kauh prozesset, dann melket se de Afkoaten“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || Ls, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 40 WWB-Source:16:BahlmBahlm 89, RaubSp 2827, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, ...stritt... die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Je grötter de Böüer, je griäwer is hai“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr), „...je klenner ist seyn Stuienzierl“ (→ Stüᵉnßel II ’Geschenk des Nachbarn an die Wöchnerin’) (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr), „...högger de Hönder“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). „Wenn de Biuer nit ruhig slopen kann, fänget hei ’n Prozäßken an“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BalveBa || Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). „Do gieret nix te ackedäiern, drei Biuern, säß Stieweln“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Dei Buer hiat keinen Rüen nöideg, dat Blieken (Bellen) däut sine Frau selwer“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). „Man weet nich, off de Buer de Rüher (Rüde) de Kost giw odder de Rüher de Buer“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LavesumLa). ’N Būr bedenket sik wol sïewen Mal, ēr’e einmal unner’t Balkenschlopp (Bodenluke) hērgēt / ...ower de Dāle gēt (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HörstenHn Kr. Bersenbrück@NortrupNo Kr. Bersenbrück@RiesteRi = Heckscher II,1 135). „Drink män noch enen! De döht di nicks. So hennig wackelt kinn Buᵉr“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Klüngelige Buern sind de besten Lü för Jäggers un Imkers“ in den Hecken hält sich Wild und das Unkraut auf den Feldern ist eine Bienenweide (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Bi ’n schlörigen Buer iß guett deinen“ er plagt sich selbst nicht und hält auch seine Leute nicht zur Arbeit an (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Bat wêt de Bûer van Mostert“ (WWB-Source:326:WoeNlWoeNl). — In Vergleichen: „He hefft so druck as ne Buer in’t Sünt Jobke“ um St. Jakobus (Ende Juli) wird der Roggen gemäht (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Hei qualmet as’n Biuer bui Sünte Jokob“ (Soester Börde = WWB-Source:334:ZrhwVZrhwV 8,142). „De bûer es as en wiᵉnstump, je mer me ’ne stuppet, je krûser wärt he“ (WWB-Source:326:WoeNlWoeNl). „Et is so natt, dat de Burn de Päddenstööl (Pilze) ut’t Gatt waßt“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „En Kölsker Biuer is allteyd sa satt wie de Künnink van Pruißen“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BalveBa). „Daor stehste as’n Bur an’t Kribbeken“ verlegen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „De Kerl häw jä en Achterdeil, os wenn me vör usen Buren sin Backhus kikt“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Dei lachet at’n Buer, bekker Tahnpine hiat“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || Ls, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi, RaubSp 2048, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr, ...die Schuir brennt Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@LangschedeLa). „Hai schmoiket, ä wenn en kleinen Biuer am Backen ies“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). Dat is ōk ’n Būr, de deit up sīne Wiske nich mehr as de Lüwwering (Lerche) schitt (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HekeseHk = Heckscher II,1 206). „Hai schmoiket, ä’n Biuer bui Sünte Märten“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). „Korte Pärde un lange Schwien, dat brenk den Buur dat mäiste in“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 74). „Kögge binnet me an de Keyhe (Kette) un Biuern ant Papeier“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BalveBa). „Fläiß iß den Böüeren deyn laiweste Gemaise, Iäten seyne schoinste Arbett und Kuakebauk seyn schoinste Liäsen“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — Sagww.: „Äiß kumme iek, siet de Böüer, dann kumme iek naumol un dann äiß dai anderen“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). „Muorgenstunne hiät Gold im Munne, saggte de Buer, oawer ouk Blie im fulen Ächtern“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Dat helpet vör dä Mouse, säh dä Bouer, do sticke säin Hous an“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270, Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 90, ...in Brand Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, ...väör Lüse, ... Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb, ...fäör de Wanzen, ... Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Sachte, sachte, sä de Buur, do brann hem de Schüüre aff, wo he de Spinnkoppen harr uutrööken wollt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270). „Aller Anfank is schwor, sä de Buur, doa tröck hei dei Kauh bien Stert in Stall“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@BersenbrückBe || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Man mott sik te helpen wietten! segg de Buer, dao rakede he Hiegenlauw“ (Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 90). „Man kann nich wäiten, waor de Hase lopt, sä dei Buur, do sett’de hei ’n Strick up’t Dack“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 125). „Düsse dööget nich, seech de Buur, de Bloomenpötte hebbt unner ja ’nen Lock“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Et kümp vull Niᵉß up, sagg de Buer, dao söll he ’t Vater unser lährn. Nää“ Ablehnung eines Vorschlags (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Slichtweg Jan, sä de Bur, as häi sin Kind döpen let, häi schöll man achter ’t Plaug“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). „Käop di laiwer ne Harke, sag de Biuer tau suinen Suehn, dai sick ne Flinte käopen woll. Miet ne Flinte schüßt diu alls iutoin; miet ner Harke kanns diu alls buioinkrassen“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). „Me maut de Saeke am rechten Enne aenpacken, sag de Buer, doe trock he den Ossen am Stiert ut dem Stalle“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). „Wat sien mott, mott sien, sagg de Buer, dao verkaoff he en Ossen un kaoff sick en Prük“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 107 || Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@DrensteinfurtDr). „Dat es ’n komoude Dingen, saggte de Buer, doa kneip hei met diär Zuckertange ’nen Nüesel van der Kärze“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). Dat wasn Toufall, sech de Būr, do füllt üm it Hūs upm Kopp tosamen (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@AschendorfAd = WWB-Source:263:SchönhoffSchönhoff 218). „Ordnung mat sien, saggte de Buer, wann ’t ouk bi uns nit es“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Krich diän Fuesel bi de Hand, saggte de Buer taum Knechte, doa gaff et schwoare Arbeit“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Politik, segg de Bur, is annders seggen as daun“ (SOldbg). „Se sind gifteg, saggte de Buer, doa schneit hei de Köppe vam Spargel und frat se selwest“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „De Kloikste gifft no, see de Biuer, os heu sick mie den Ossen twinge (zankte)“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). „Datt sall sick wal henteuhn, meune de Biuer, os heu dat Waanschmeer an de Run (Rungen) strich“ Gleichgültigkeit bei der Arbeit (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). „Bo kann ik rik wessen, segg de Bur, ick hebbe noch mär mine erste Frau“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd || Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 96). „Bat äiner gut kann, wärd twäien nitt te viel, saggte de Biuer, do moggte me seyne Frau den Schauh taubinnen“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BalveBa). „Ne ame Frau kann eme grare säo guet iärgern ä ne ruike, sag de Biuer, dao nahm hai sick ne ruike Frau“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || ...dao friggede he nao Geld Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl, die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi). „Ne Rieke kann emme sou gued ärgern as ne Ame, sagge de Buer, doa friggere hei noa Geld“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || Ne Aame...Rike... Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 90). „Füör Geld ka’ me alls kruigen, sag de Biuer, däo kroig hai van suiner ruiken Frau Schliäge“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „In Düstern sind alle Katten gris, sagg de Bur, dao namm he ’ne häßlike Rike“ (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). „Doe häwe Gottes Wort schwatt up witt, säg de Buer, dor ret de Pastor mit ’nen Schimmel dört Duorp“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr || Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). „Doa heff vi ’t schwatt op witt, saggte de Buer, doa soag hei nen Papen oppen Schimmel sitten“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dat is ’n anner Keiern (Korn), siar de Buer, öll he up ’n Museköttel beit“ (Kr. WiedenbrückWie Xy || Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@WettringenWt, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). „Dat beste höalt dä Düwel jümmer täherst (zuerst), säh de Boua; jistan dat schöne Peert un verndöare (heute) dä Schwäijermutter“ (früherer Verwaltungsbezirk StadthagenSth früherer Verwaltungsbezirk Stadthagen@StadthagenSt = WeilWb, ...van Dage min Wief Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || ...Giul... Frugge WWB-Source:129:HoncHonc). „Is de Steun iut deär Hand, is hei ’m Duiwel entfloen, seggt de Biuer“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@WestereidenWe). „Nicks Nigges open Huoaf, saggte de Buersfrau, as de Buer met ne jungen Deiene ankam“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Iek kenne dei Lü nit, sagge de Buer, wann se unse Hiärguoatt nit biätter kennt, kuomet se nit in diän Hiemmel“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Watt iß et swaor, in’n Hiᵉmmel te kuemen, sagg de Buer, dao sprank he in’n Pütt“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Wat kann ’t hülen helpen, use Hiärguoat hiät et leiwer as iek, saggte de Buer, doa was iäme ’t beste Kalf estuoarwen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Ick stroafe min Wief met guede Woare, saggte de Buer, doa schmeit hei iär de Bibel an diän Kopp“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, RaubSp 604). „Schepp mi op, saggte de Buer tiegen sine Frau, iek well mi drangiewen, dat et futtkömmet“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Botter waa di, seech de Buur, de Stuuten kummp“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe || Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 108). „Watt kann einen dei Kiälle duach dür weren, saggte de Bur, do harre in drei Stunnen twei Schnäpse drunken“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). „Iek matt Hülpe bej dr Arwet hewen, saggte de Biuer, Junge, hal mej en Oart (Viertel) Schnaps“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 90). „Iek hewwe Stieweln nöideg, saggte de Buer, doa lerre hei de Kauh noa’m Ossen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Wann ’m alls sölwst dött, segg de Bur, dao hadde he bloß eene Kodde (Ferkel) bi de Sogge“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). „Et goiht, dat et schnüft, ha’ de Biuer sagt, däo ha’ hai op d’r Suege rien“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm WWB-Source:256:SchmBSchmB). „Bat sind iet doach füör Menschen, saggte de Buer, at de Schwiene diän Truoagg ümmeschmieten han“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Dät ies en angenehmen Däoen, saggte de Biuer. Do harr hai et Schwejn op ’ter Ledder hangen“ geschlachtet (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Iek liäse liuter mejne Tejdunge, saggte de Biuer, do hellt hai se op en Kopp“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 91). Nu will ik ’n gout Werk doun, sech de Būr, un mi ne heⁱle Wǟke nich wasken (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@AschendorfAd = WWB-Source:263:SchönhoffSchönhoff 218). Kr. DetmoldDet schöll mi nich wǟr passeⁱern, sech de Būr, do füllt he ūt Bedde (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@AschendorfAd = WWB-Source:263:SchönhoffSchönhoff 218). „Dat giet Loacht opn Huoaff, saggte de Buer, doa wärn iäm siewen Blagen op einmol estuoarwen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dät hiät wahne riumet, saggte de Biuer, do waß hai diär de Balkenliuke fallen (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Dat rüemet, saggte de Buer, doa foll hei vam Balken“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || ...vam Büern die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Sou mochet kuommen, wann iek Buer wäern soll, sagge de Junge, doa was sin Vader düörch de Balkenluke fallen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Schön, segg de Buur, wenn de Edelmann Schläge krieg“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270). „Viäll Geschrai un wännig Wulle, sagg de Biuer, do was hai ne Hitte am Scheern“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@LangschedeLa || „..., doa schärte hei ne Sue“ Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Ach watt, bat et ies, dät ies et, un hej ies et Geld fiär de Fiärken, saggte de Biuer, do woll hai nit handeln“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Et sall mi wünnern wat bi diär Sake rutkümmet, saggte de Buer, doa har he sinne Hitte bocken loaten“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dat wör ’n swaoren Dag, sä de Bur, do mößde hei ’n halwen Dag Göse häuden“ (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@OytheOy). „Äine Goos iss äin unpassen Vaogel, segg däi Bur, vör äinen isst rieklich un för twäi tau minne“ (Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@WesteremstekWe). „’N Ei is’n Ei, segg de Buer, daor namm he dat Gauseei“ Eigennutz des Bauern (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@WettringenWt || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@LünenLü). „Dat is ’nen Ruumschlach (mehr als man erwarten kann), seech de Buur, Dutzend Aier un datään Küüken“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Uesem Hiärguatt ies alles antevertruggen, bläoß kain droig Hai, saggte de Biuer, do gaff’et en Gewitter“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe). „Ma kann sölws usse Herrgott nich truwen, sagg de Bur, do föhren he in natte Tied up Sundag Heu in“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Unsem Hiärguoad es nit te truggen, saggte de Buer, doa fouhr hei sin Heu am Sundage in“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Und dat is verkährt, sagg de Buer, dao hadde he’t Piärd an’n Stiärt optaimt“ (Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 116). „Nit üm dusend Mark verkaup ik dat Piärt, saggte de Buer, ower beit es (biete mal)“ wenn einer so tut, als sei ihm eine Sache völlig gleichgültig (Kr. IserlohnIsl Rm || ...Million... Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Practica est multiplex, sach de bur, då trock he sik ’n wuorm utem äse un bant de schau dermet tau“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 62 || Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@HaverbeckHb Kr. Ahaus@VredenVr, Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 115, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd, die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@GelsenkirchenGk „...do bünd he sien Pärd mit’n Steert an’n Ploog“ Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270, Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 118, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Me maut sik te helpen wietten, sag de Buer, doe bund he sik de Schauh met ne Schlieke (Regenwurm) tau“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt || „...Piehlwuorm“ ... Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@OndrupOn, Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „De erste Naut maott holpen wärn, sagg de Buer, dao bünn he ’n Schoo mätt’n Pielenwuaorm to“ (Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). „Dat hack mi doch dach, seech de Buur, daor föllt he fan’n Waagen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Dat herr ick nich dacht, sä de Buur, do föll he van’n Wagen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270). „Man mott mit denn Faortschritt leewen, seech de Buur, daor föllt he up denn Achtersten“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Ek maut de Saake op den Grund kommen, sagg de Bur, do foll he in de Mistkuhle“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, ...Jauchekuhlen Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@WesteremstekWe, ...Kuhle Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Ik will de Saake äs up’n Grund gaohn, sagg de Bur, as he in’n Ahlkump eschotten waß“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „Kr. DetmoldDet Gueden kann me ouk te viell kriegen, saggte de Buer, doa was hei in’t Mistwater efallen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, ...Jauchekuhle gefalln die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi). „Man kann vant Goode ook to veele kriegen, sä de Bur, do föll hem en Föhr Meß up’t Liew“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270). „Mä kann’t nich wiäten, sag dä Buer, do bunn hä ’m dauen Rührn dä Schnute tau“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Is kin Schelm te truen, sag de Buer, dao band he en dauen Rüen et Mul to“ (Kr. MünsterMün Kr. Münster@WestbevernWb). „Wat ik will, dat will ik, sē de būr, da wull he ’t backhūs wegdrēgen; ...da brahede (briet) he de bottern up’e tangen“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 229 || No). „Do waß Gotts Säigen bi, sagg de Bur, do kräg de Koh dree Kalwer“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd). „Mit di will ’k wol ferrig wären, sä de Buur un keek ton Himmel up, läst du rängen, föhr ick Meß“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270 || Be). „Wann de Uowrigäit mä nich gewoh wäd, dä laiwe Guod daiht mie nix, sag dä Buer, do woh hä Sunndags am Arbäi’n“ nicht erwischen lassen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Wann’t de Bürgermester nit gewar wät, unse Hiärguoat kniepet ’n Ouge tau, saggte de Buer, doa fouer hei am Sundag Heu in“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Wenn et blaut nich de Pastor süht, siä de Bur, os he söundages höggede, mit usen Härgod will ick woll alleine ferdigwerden“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Unse Hiärgoatt hiät de Welt in säß Dagen maket, saggte dei Buer, sei es ouk dernoa erwouern“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Mej kannste wiägläopen, ower uesem Hiärguatt nit, saggte de Biuer, do laip me de Voß met’ter Gäos dohier“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270, „...dor leep üm ’t Pugge (Schwein) wägg“ Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „Düchtig Meß drunner, siä de Bur, dann helpet dat Biäden auk“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi || Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf). „Hür hälpet keun Been (Beten) mähr, hür mott örst mol Mäß hen, see de Biuer, oss heu vör süinen schlächten Kartuffeln stund“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). „Wo käin Mist henkömmt, helpt dat Gebet auk nix, sag dä Buer, do dräit (scheißt) hä op’t Land“ Gottvertrauen allein hilft nicht (die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi || ...do trock hä dä Büxe af die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Dät kann iek in ’nen Schuastäin (Schornstein) schrejwen, saggte de Biuer, do wußte hai et Geld vam Afdecker nit te krejgen“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Nix hällt äiwig, saggte de Biuer, do waß me de Backuawe instüätet“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Dat schlätt in, seech de Buur, es Pingesten up’n Sönndach“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Wenn Äostern un Pinkesten op äinen Dag fallet, dann kriste dejn Geld! saggte de Biuer, bo hai nit betahlen konn“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Wat Minskenhänne nich olles vermüjet, see de Biuer, oss heu eun Fohr eern van der Anewennje up dat Stücke (Ackerstück) brocht hadde“ mit geringer Arbeitsleistung zufrieden (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). „Aärs den Bruunen ’nen Töppken Heu geewen, seech de Buur, daor nömmp he sick ’n Prüümken“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Lecksch sin wi nich, sagg de Buer, owwer wi wiet ’t wull, wat gued smäck“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc || Lecker sind wi nich ... Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 91, En Lecketahn bin iek nit, ... Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Se sind män lütk, ower se sind lecker, mende de Bur van sine verkwienten Wuordeln“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Et is maor ’n klein Endeken, wor ’t läcker smäk, sagg de Bur“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). „Vandaoge is niks te maoken, säh dei Bur, do schlög hei dei Beine owernänner“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo). „De Boukweiden is nich eher sieker, siä de Bur, bes he in den Magen is, dau föllt em de Pannekouken in de Asken“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „De Ärappeln sind nit äher sieker as bis me se im Magen hiät, saggte de Buer, doa was iäme nen Stücke Pannekauken in de Driete fallen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Bon, saggte de Buer, doa har he ne Pannekauken op“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dat is en weik Küssen, saggte de Buer, doa har hei siek innen Kaudriet esatt“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Bat wärt doch nitt alle för’t gelt maket, sach de bur, då såch hai’n apen danßen“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 62 || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi Kr. Tecklenburg@MettingenMe, Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 90, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Wat me nich ale för Geld seihn kann, säh de Bur, do hadde hei up n Maket n Aopen sein“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 264, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Bat es de Ape duoach ne spassegen Mensch, saggte de Buer“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Wat nit alles mügelk is, saggte de Bur imme Zoologesken Goren, de Elefant ietet säugar met’m Steerte“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). „Schaff Eisen ins Blut, saggte de Buer, doa har hei de Magd met de Mistgaffel estuoken“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb). „Weⁱt, wao deⁱ Hase hiärlöpp, siä jenner Buer, dau hadde hei dat Strüpp vör dat Uhlenlock hangen“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd). „Hänse, hett de sle’erten (Schlehen) ock schuoken (Beine)? frauch de bur, då hadd ’e ’en paenwiemel (Mistkäfer) sluoken“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 62). „Hänse, hat dä Schlieken (Regenwurm) ouk Schuoken (Beine)? freig dä Bur, do ha hä en Piärwiemmel (Mistkäfer) schluocken“ (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@GelsenkirchenGk). „He is ’n Dichter, sä de Bur, he makt ut’n Forz ’n Donnerslag“ (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@VechtaVe). „Hart tieggen hart, saggte de Buer, doa scheit hei tiegen ’t Dunnerwiäer“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, ...dräit... die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „He! siet de Buer, wann hei siek douf stellt“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Wenn de Düwel dian nit hüalt, boafüar es hei dann doa, saggte en Buer van sinem Advekoaten“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Friet et di in diän Balg, saggte de Buer, doa schmeit hei diäm Avkoaten ’nen Goldstücke hien“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Hoall de Mule, saggte de Buer tieger sinen Jungen, du brukest diam Afkoaten nit alles te sien. Hei wäit am besten, boa en Lüeg pässet“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Giegen ne Kahr Mist kann me nit anstinken, saggte de Buer, as hei sinen Avkoaten verklagen sull“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, ...Fouer... RaubSp 2826). „Mien Junge sall Avkoate wären, saggte de Buer, dat Leigen versteiht hei“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dat sünd Ringeldouwen, sagg de Bur, do hadde he teggen ne riken Kärl ne Prozeß wunnen“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd). „Wor ’m sülwst nich kummt, dor wedd eenen uk de Kopp nich wuschen, sä de Bur, do wull he nich na’t Gericht“ (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@VechtaVe). „Et ha noch schlimmer konnt, segg de Bur, man hat’t ok sölws konnt wennen“ Antwort auf die Beileidsbezeugung zum Tode seiner Frau (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Et lätt wuol schiämlik, åwwer et küemt tiämlik, segget de buren, wann se met ’me hülten liepel iätet“ (WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 62). „Dat iss’t alle! segg de Buer, dao hadde he ’t Hiärt kotzt“ (Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 90). „Dat nöudegste äist, saggte de Bur, do schlaug hei sienne Frau, bo ’t Hus brannte“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@OesterauOa || „...don vörprügelde häi sin Wiew un leet Perd un Waogen in Graoben liggen“ Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@WesteremstekWe, Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 115, WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 62, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, „...eher as he dat Piärd ut de Kuhle trock“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd), „...stack de Puipe an un trock dann suin Piäd iut me Grawen“ Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Dat Nöidigste teäist, sag de Buer, do darsch hä sien Wiev und leit et Piärd soulange im Grawen liggen“ (RaubSp 606). Dat noüdigste eïst, hadde de Biuᵉr sagt, äs eam en Peard in’n Grawen fallen was; do hadde eïst syn Wyw prügelt (WWB-Source:129:HoncHonc). „Dat nöidigste te’est, ha dä Bur saggt, un sien Wief verdroschen; do was iähm en Piärd in’n Grawen fall’n“ (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@GelsenkirchenGk || ...prüegelt... die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg). „As hä ’t bolle verstonn, do verrecke de Hund, sag de Buer, do hadde hä däm Iᵉsel dat Fasten lähren gewollt“ wenn jmd. vergeblich versucht, mit geringem Aufwand viel zu erreichen (RaubSp 3427). „Et sall nit wier vüörkuemmen, saggte de Buer, doa har hei Hochtit un Kinndoupe op einen Dag“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Dat was ne guerren Wurp, saggte de Buer, at sine Frau drei Kinder in einer Tur kreig“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Junge schriw nit, saggte de Buer, Ossen binget me an Stricke, de Lü an Schriften“ was du schriftlich niederlegst, kann dir immer bewiesen werden (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Diäm Jungen wässet de Bart, vi mäutet iäme ne Frau gien, sagge de Buur tau sinem Wiwe“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Loep nich so, sag de Buer tom Korre (Schwein), du kömmst noch fröeh genaug in de Panne“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). „Öweriel di nich, du kömmst noch fräuh genaug in de Panne, sagg de Bur, as sik de Suege an’t Laupen gaw“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe || Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü, ...bo me de Siue wiäglaip Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Dat es min Musekante, saggte de Buer, doa har hei ne Sue am Stricke“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Do fällt wat, ropde de Bur, dau smait he sin Wiw ut den Bedde“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Bat kann dat Tüeg doach diän Menschen stolz maken, saggte de Buer, doa soag hei sinen Noaber met nem niggen bloaen Kiell rümmeloupen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dat Nigge douget nit, saggte de Buer, doa leit hei sieck diän Rock wännen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dat kümmt wier, siä en Bur, dau gaw he de Swine Speck to friäten“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi || „...dao fohre he sin Swin met Speck“ Kr. SteinfurtStf Re). „Maket mi nix ut, saggte de Buer, at iahme de Sue ne Mettwurst affratt, iek krie se wier“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || Ls). „Becker met mi iäten well, mat ouk dat Vaderunser met mi biäen, saggte de Buer tau sinen Knechten“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Gemäuse es gesünner at Fleisch, saggte de Buer tieggen diän Knecht“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi). „Joa joa dei Wien was gued, saggte de Buer taum Weirt, at hei noa 8 Dagen betalere, hei kriemelt mi noach im Liewe“ (Als Ls || Lü). „Dat iss waohr, de Win wass gued, segg de Buer to’n Apteker, es he nao acht Dagen betalde - ick föhl em noch!“ (Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 90). „Wann du nit Wienecken herres, iek drünk diek nit, sagge de Buer“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Rieget ju, sägg de Bur, dor ha he bloß ene Kuh in’nen Stall“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr || Ld, Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb, Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo, Kr. SteinfurtStf Re, Kr. MünsterMün Kr. Münster@MünsterMü, Münsterl = Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa, Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Dei kann’t am besten lien, saggte de Buer, at iäme ne Rüen in diän Äs beit“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Loat diän Ossen män trecken, saggte de Buer, Miälke giet hei doch nit“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Lecken kannst du mie, sag de Buer tom Ossen, üöwwer met de Höener (Hörner) maust du mie uᵉt de Buchse bliᵉwen“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 270). „Du kannst di an mi schuern, saggte de Buer taum Ossen, oawer met de Höärner mast de mi vam Balge bliewen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Wenn dei Sake nit well, saggte de Buer, at sin Suehn düar’t Examen ’efallen was: iek harr es en Kalf, dat soug an twäi Käuhen un wouer duach blous en Osse“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || Ls). „Dat es ’n Landschaden, saggte de Buer, at sine Kauh in’t Water schäit“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || Ls). „Alles ies guet, bat van Guatt küemet, saggte de Biuer, bläoß et Füllen ies te klain, do waß de Giul melk wooren“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe). „Versupet se, dann versupet se, saggte de Buer, doa har hei junge Pillen (Enten) op et Water satt“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Bi Goatt es käin Ding unmüeglick, sagg de Buer, dao saat de Hahn op ’m Haunernöst“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd || Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Dat hew iek iäme afeschuotten, saggte de Buer, doa har hei sin twedet Kind selwes edofft“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Et löüt schiämelek, oawer et küemet tiämlek, saggte de Buer, doa at hei met ’nem hülternen Lieppel“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@GelsenkirchenGk, WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 62). „Nu man sachte an dei Faohrt, sä dei Buuer, dät jou dei Haore up ’n Kopp suset“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 66). „Veel Köppe, veel Sinne, segg de Bur, do smett he ’n Wagen vull Kabusköppe üm“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@MeppenMp || Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). „Vej kennet ues joh, saggte de Biuer taum Schnejder, do harre ’ne en ganzen Dag schmachten loten“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || „...nix te friätten giewen“ Münsterl = WWB-Source:16:BahlmBahlm 91). „Iek mat frie utgoahn, saggte de Buer taum Richter, iet sind doach sou te siegen ouk ne vernünftegen Menschen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Iet schriewet alle ut demselwen Inkespott, saggte de Buer tau diäm Gerichtshärn“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Et küömmet nohiär doach alles düörchein, saggte de Buer, doa at hei ’nen Häring met Huoaneg“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Hunger es de beste Kuoak, saggte de Buer, doa was hei am prümen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Daornao es de Buck staorwen is, gäät et noch wall mit Stinken, seech de Buur, daor harr he Kaimsteflees (Kirmesfleisch, für die Verwandtschaft) genooch“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Geren, sieget de Biᵉre, wanne mott!“ wenn man eine Arbeit tun muß, die einem niemand abnimmt (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@NiedersfeldNf || Münsterl = WWB-Source:308:WagenfWagenf 40, RaubSp 2853, Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm, die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@GelsenkirchenGk, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, WWB-Source:324:WoeGMWoeGM 62, Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr, ...doa mochte (mußte) hei Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „Spoaß mott sin, siä de Bur, dau kiddelde he enen Deiw mit de Meßfuorken“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi || ...de Frau... Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). Ik dou gans nobel, hä de Būr sech, do härre sük mit de Mesfö¤;ke kemmt (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@AschendorfAd = WWB-Source:263:SchönhoffSchönhoff 218). „Hä?, siät dä Buer, wann hä sük dof stallt“ antwortet man, wenn jemand auf eine nicht verstandene Frage ’Hä?’ statt ’bitte?’ sagt (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Irren es menschlek, saggte de Buer, doa har hei statt ’n Kalf ’nen Rüen schlachtet“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@WestereidenWe). „Haolt di män am kieteln, sag de Biuer, dao friggere suin Junge an ner ruiken Schultendochter“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). „Et is ewn lusewassen Wär, säh de Bur, do haddet renget“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo). „Et Unglücke hiat bräie Fäute, saggte Buer Lämmert an dr Lianne (Lenne), doa soah hei nen Müenek“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Hoffart mat Pien lien, saggte de Buer, doa han se iäm de Trudel van de Müsche schnien“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Souviel Füer un doach nit genaug üme siek ne Piepe dran antestiäken, saggte de Buer, as sin Hus brannte“ wenn einer etwas greifbar Nahes nicht finden kann (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Brümme het iek ouk keine Holschen an? saggte de Buer tieggen de gnädegen Frau, doa har hei iär op de Tei etriäen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „De Welt mott doch wänner vör Hoffohrt unnergaun, mende de Pastor, os en Bur mit Holsken in de Kiärken kwam“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Uuse Gemeende gäät fäör Hoffart unner, seech de Pastaor, daor sach he ’nen Buur mit näie Holske in de Kaike gaon“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Houchmaut küemet vüör den Fall, saggte de Buer, at hei sinen Noaber met niggen Holschen in de Kiärke goahn soag“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dat mott es Engelkes wären, saggte de Pastour, doa soag hei nen Houpen besuopene Buern“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Dat weit ik biätter, saggte de Pastour to dem Buern, dian Junge es kein Wicht, hie in mienem Bauke steiht et sou“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Hei schürret de Priädegen ut diär Maue, saggte de Buer van sienem Pastour“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Iek goah nit met, iek hewe noch Tuback, saggte de Buer, as ne sin Noaber freig, ov hei met in de Kiärke göng“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Becker diän Kiärktuorm eseihen hiät, diäm es ein Arbeitsdag verduerwen, sagge de Buer“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Dat was grüwwelik för dei Ogen, säh de Bur, do was üm dat Waogenrad ower de Nesen gaon“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo). „Ick hebb’ ’nen Düüwel packt, seech de Buur, daor harr he ’ne Fleermuus up de Schottfaorke“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Dat was ’n schwoar Stücke Arbeit, saggte de Buer, doa han se met dreien tehoupe ein Glas Beier drunken“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü). „Jä, jä, siä de Bur, dann wußte he nix mehr“ wenn einer immer bestätigend Ja, ja sagt, man aber merkt, daß er die Sache nicht verstanden hat (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi || RaubSp 2852, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü, ...wenn häi nix mehr wäit Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). „Iek make’t at unse Amtmann, siet de Buer, dei löat et in Gnoaden gescheihen, wann’t riant“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). — „Dat dicke Enne kümmet noe, harr de Foss sagt, doe harr ne de Biuer met der Flinte kiedelt“ wenn einer übermäßig prahlt (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@WestereidenWe). „Biäter ne Fingerlank Handel ase ne Aarmlank Arwet, saggte de Jiude, do harr hai en Biuern bejm Piärehandel beschieten“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Küer bat du wost, saggte de Veihhändler (Jude) tau’m Buern. Du kannst miek Spitzbauwe heiten, iek well’t nit bewiesen hewwen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Diäm Fleisch es et gliek, becker ’t frietet, saggte de Deif, doa har hei diäm Buern nen Schinken estuoallen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Säo, saggte de Awetäiker, bo hai em Biuern de Medezejn gaffte, un do mainere hai et Geld“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Diäm Gefäuhl noa hiät dei Mann rächt, saggte de Avkoate, doa har iäm de Buer ’n Goldstück in de Hand edruggt“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Plück du diän, iek well düisen schären, sagte ein Avkoat taum andern, doa har ein Buern ’n Haun, de andere ’n Schoap ebracht“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || Lü, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Noa diär Viggeline löätt siek gued danzen, saggte de Avkoate, doa nahm hei diäm Buern diän lessen Schinken fut“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || ...do hänk me de Biur en Schinken op en Puckel Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Ümmestäne verännert de Sake, saggte de Avkoate, doa har iäm de Buer ’nen Schinken ebracht“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Ek glöw, dä Käl hät recht, sag dä Avkot, do brach’ em dä Buer ’n Schenken“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „Bur, Fräde is’t beste, legg mi de Brügge (Butterbrot) mer up’t Hecke, segg de Junge, do woll em de Bur met de ene Hand en Botteram gewwen, un met de andere Hand sloon“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd). — Wetterregeln: „Spirlt im Februar de Mucken, mot de Buer no ’t Futter kucken“ (Kr. TecklenburgTek Dr). „Lechtmiß lecht, dann is de Buer ’n Knecht, Lechtmiß dunkel, dann is de Buer ’n Junker“ bezüglich der Sonne, die durch die Bretterlücken der Scheune scheint (Kr. SteinfurtStf Re || WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Mäte (März) natt ohn Sunnenscheⁱn litt de Biuer gräte Peⁱn“ (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi). „Duurt üm Sünt’ Anna (26. Juli) de Reegen lange, wätt de Buur in’t Hatte bange“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Buer, ligg op de Luer“ der Bauer muß stets auf das Wetter achten (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). „Gewitter im Mai, röp de Buer: Juchhei“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@AmshausenAh || Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi, Grummeln... Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 76, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Mai kold un natt, füllt’n Bur Schür un Fatt“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). „An Septemberregen is de Buur full gelegen“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „Up Marie Geburt (8. September) häv de Buer all lange luert“ wie an diesem Tage bleibt das Wetter vier Wochen (Kr. MünsterMün Kr. Münster@GrevenGr). „Hawer geraohd am besten, wenn dei Buur dei Poggenstäule up’n Puckel wasset“ wenn es viel regnet (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 78 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe). „De Böime in’n Poat (Pfütze), dian Hawer in de Kläut, de Giarste in de Asche, bränget diam Buern Geld in de Tasche“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). — (Kinder)Reime: „Zick, zick, Szerggenbuck, / ligg in’n Stall un kann nich upp; / wenn de Bur mit de Swöppen kump, / dann kann hei wall upp“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@VoltlageVo). „Biur buin den Piudel an, / dat hoe mui nich buiden kann. / Bitt hoe mui, ferklag ik dui; / diusend Daler kostet dui“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh = WWB-Source:281:StolteStolte 47). „Wat fraog wi donao, wat fraog wi donoa / Noa all de Greiwesken (Grevener) Būrn / Kin Braut men int Schapp / Kin Fuesel man int Fatt / Dat sall wull nich lange män duen“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@RiesenbeckRb). „Jan, sloa drai Aier in de Pann, / Pann, de konn nich duurn, / doo göng Jan noa de Buurn, / de Buurn waddn nich in, / doo göng Jan nao de Spinn, / de Spinn dee satt too, / doo göng Jan noa de Koo, / de Koo, dee woll em stoatn, / doo göng Jan noa drai Poatn, / drai Poatn göngn runt, / doo lach Jan met’t Gatt in de Koostrunt“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BardelBa = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 90). „Smorgens wenn de Buur upsteet, / dann röppe foort van Graitje: / Graitje, du möß foort upstoan, / wi wollen dößchen Waite“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@GetelomoorGm = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 167). „Et rengt, et rengt, / de Pannn wott natt, / de Buurn loapt met’t bloate Gatt“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 106). „Et waß en Böüern / Dai harr opp de Dracht (Last): / En Hüüs vull Kinger / Ne Stall vull Rinner / Ne Schuier vull Muise / En Puckel vull Luise / Ne allen Bock (Pferd) / Do saat hai oppe“ (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — Lieder: „Wat seht de Buedn drūt / Mit ihre ruwwe Schnūt / Män dat no nich alleen / Se häbt auk scheewe Been“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). „Lōt’t sūsen, lōt’t brūsen / Lōt’t waien wū’t will / De Būr sal betālen / Lōt’t kosten wat’t will“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@SalzbergenSb, veralt.). „So fahren die Damen, / So reiten die Herren / Von hier nao Wären / Von Wären nao Ossenbrück. / Dao wuhnt en Bur, / de wött’t so sur / Mett’n Schöttken vull Kinner, / Dao nimmp he en Buck / Und sett’t sick daorup, / Dann geiht et den Biärg harup, harup / Un dann wir harunner / Kopp üöwer, Kopp unner. / Trudel dididitken / Spiel noch’n bietken, / Et is noch längst nich düster. / Wenn de Jungs mett de Wichter spielt / Kümp Moder mett’n Püster“ (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). „Van Saust no Werl / van Werl no der Riuer / do satt nen klein Biuer, / har en Huisken vull Kinner / en Ställken vull Rinner, / en uisernen Bock / en Sattel derop / Hopp, hopp“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@LüttringenLt Kr. Soest@WerlWl). „Reiter te Piärre, / von Seaust no Wiärl / Von der Lippe no de Riur / do satt en jung Biur / hatt en Stiuten in Tiuer (Tüchern) / schlop Kinnken schlop / wat söt vui de mit maken? / Hei schmuiten int Water“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@LüttringenLt Kr. Soest@WerlWl). „Wann dä Rosen fallen, / Singt de Nachtigallen: / Bur lott doch de Lilien stohn, / De Himmelsdür well open gohn. / Kömmt Maria Moder / Met sien heiligen Broder, / Sett seck op dän Himmelsthron, / Newen ihr sitt Gottes Sohn“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw). — Rätsel: „Dei Bure föhrt mit tweie, / dei Edelmann mit veren. / Dei König föhrt mit sessen, / nu seg, wer föhrt mit seben?“ Antwort: der Siebmacher (Kr. MindenMin Kr. Minden@IlserheideIh). „Wonöer säggt de Biwwer de Wohrhöit? Antwort: Wenn’e krank es. Watt säggt ’e denn? Eck sin nicks weert; eck däuje niks“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd). „Wat is kaold? Antwort: Kaold is’t, wenn de Bur Iis schitt un em de Bux an de Hande tofröß“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). „Fejf Biuern bugget iärk en Hius, / säo bolle ferrig ies dät Hius, maitet mejne Biuern, bius, / riuter iut diäm niggen Hius?“ Antwort: Stricknadeln (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Wann heät de Ber dat maiste im Hese? Antwort: Wann he im Finster liᵉt un den Kopp ret heät“ (Kr. BürenBür = WWB-Source:82:FrommannFrommann VII,432). „Daor red en roden Ridder aower usen Hof; dei segt: Buur, wahr’t jaun Hahn, dei Hund daiht mi niks“ Antwort: Regenwurm (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 51). „Ick willt mit dei Wanne bedecken, / Un Käönt ale Buuren Pärde nich trecken“ Antwort: Brunnen (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 53). „De Buer smit’t weg, de Büörger steckt’t in Task“ Antwort: Rotz (Kr. SteinfurtStf Re). — b) Anredeform des Gesindes gegenüber dem Bauern (Frbg.) (allg., z.T. mit dem Hinweis: veraltend). — 2. Bube im Kartenspiel (Kr. HalleHal Kr. Halle@LoxtenLo, Lip Oesterh, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, Kr. SoestSos SchmB, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). Schüpm Būern Pik Bube (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu). „Ne Böüern foiert inn“ ein Bauer bringt Glück (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). De Būrn sint mine Fedders (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 3. „Spiel“ (WWB-Source:325:WoeNWoeN), offenbar Wurfspiel. „En Bûern smîten“ (WWB-Source:325:WoeNWoeN). — Vgl. → Būr-smīten. — 4. Pollution (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB). In phraseolog. Verb.: „kalle bûr maculae seminis virile“ Samenerguß (WWB-Source:325:WoeNWoeN), kolle Büuer männlicher Same (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). „En kallen bûren mâken se polluere“ onanieren (WWB-Source:325:WoeNWoeN). ¶ Vgl. mnd. bûr, gebûr ’Bewohner; Bauer; Nachbar’. Zu bûr ’Wohnung’, d.h. eigentlich ’Mitbewohner, Dorfgenosse’; das Wort gehört demnach in den Zusammenhang von Būr I. — Būr II ist also zunächst einmal keine Berufsangabe, sondern die Bezeichnung für den Dorfgenossen. Im Nl. werden die Bedeutungen durch lautliche Varianten differenziert: vgl. boer ’Bauer’ neben buur ’Nachbar’. — Zu Bed. 3: WWB-Source:325:WoeNWoeN verweist auf ostfries. kei ’Stein’, vgl. WWB-Source:56:DoornkaatDoornkaat II s.v. kei; dort auch keibûr-spil.
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    Dialekt
    Bur II

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Bur II s. Born;

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Cotta, M. (2026). „burii". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/burii/wwb
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Cotta, Marcel. „burii". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/burii/wwb. Abgerufen 18. May 2026.
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Cotta, Marcel. „burii". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/burii/wwb.
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