Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
brunkel f.
brunkel , f. und n. in der Wetterau und Oberhessen ein nasses gelände mit graswuchs, viridarium, scheint genau verwandt mit brink, anger: es ist brunkel; dieses land ist brunkel. zu Rainrod bei Alsfeld führt ein grasgarte den namen brunkelsgarte. Stöber in den proben aus einem elsäszischen idiotikon hat brunkel für sumpf, brunkli für sumpfig: dmatt isch brunkli. die alemannischen und schweizerischen wörterbücher verzeichnen es nicht. dies brunkel trift also ganz mit der vorstellung von bruch = aue zusammen und könnte durch einschaltung eines N daraus entsprungen sein. anzuklingen scheint das i…