Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
bruchig
2Bruch n. und m. ‘mit Bäumen und Sträuchern bewachsenes Sumpfland’. Die Herkunft des nur westgerm. bezeugten Substantivs ahd. bruoh (11. Jh.), mhd. bruoch, mnd. brōk, mnl. broec, brouc, nl. broek ‘Sumpfland, Moorboden’ sowie (semantisch abweichend) aengl. brōc, engl. brook ‘Bach, Fluß, Strömung’ ist unsicher. Dittmaier in: ZfdA 84 (1952) 174 ff. nimmt Verwandtschaft von germ. *brōka- mit air. mruig, mir. bruig ‘Landstrich, Gehöft’, kymr. bret. bro ‘Bezirk’ an, die ihrerseits (da anlautendes ie. mr- zu kelt. germ. br- wird) auf ie. *mrō̌g̑- zurückgehen und etymologisch zu lat. margo ‘Rand, Gren…