Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
branteleid n.
branteleid , n. summa injuria, nex, gebildet wie das folgende brantewein, und aus dem lebendigen das brante leid, das gebrannte leid zusammen gerückt. wir sagen noch heute: er thut ihm das gebrannte leid, alles gebrannte herzeleid an, mhd. da zuo hât mich getwungen der törper üppikeit, si tuont mir brantiu leit. MSH. 3, 311 b , bei Görres 164 si thunt mir brante laid. wie nun das fallende leid die epilepsie drückt das brante leid ursprünglich die hundswut, rabies canina aus, weil der gebissene mit einem glühenden schlüssel gebrannt wurde. am branten leide sterben meint an der wasserscheu, eine…