Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
brane f.
brane , f. ora silvae, fruticetum, waldsaum, vielleicht aus bram, doch vgl. man augenbrane 1, 804: ein stamm der frei stehe, z. e. auszen an einer brane, die besonders der westseite ausgesetzt ist. Göthe 55, 123 ; man habe geglaubt, da man dergleichen bäume an der brane gefunden, eine äuszere wirkung durch heftige stürme sei die veranlassung. 55, 124; eines tages verfolgte er ein volk rebhühner so weit, dasz er dem schauervollen walde näher kam, und ob er sich gleich nicht hinein wagte, so gieng er doch eine strecke an der brahne her. Musaeus 1, 10 . Frisch 1, 124 erklärt brahne durch gebüsche…