Hauptquelle · Westfälisches Wb.
Bō²nenbǖdel
Bō²nen-bǖdel ⟨ „ Bohnen- “ ( Enr Es ), „ Baunen- “ (Mark), Lem Bg , „ Bäonen- “ ( Lüb Hh , Lip Hansen ); › -bǖl ‹ ⟩ wörtl. Bohnenbeutel; in übertr. Bed.: a) Spottname auf die Deilinghöfer wegen des verbreiteten Bohnenanbaus: Dāilinküerwer Bęunnbuil Isl Dh . „ Die Deilinghofer hatten den Namen Bonenbüeler, die Hemerschen Wietensäkke, die Sundwiger Görtentäller bekommen, weil sie einst mit solcher Provision in den Kalthof gezogen waren“ ( WoeNl 13). — b) kleiner Junge ( Lem Bg , Lip Hansen ). „ Menns diu lütke Bäonenbüel, ik könne dei nich häolen (halten)?“ ( Lüb Hh). „ Bohnenbüel, Bohnenbüel Ka…