Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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blüse, f. flamma navigantibus accensa, von bake verschieden: dasz sie (die flut) baken, thurm und blüse zusammt der ganzen insel nicht verschlinget und nicht überschwemmet. Brockes 7, 280; die sogenannte blüse, die in der nacht der schiffer ziel, indem auf selbiger beständig ein nie verlöschend feuer lodert ... so mit noch gröszerm feuerslicht auf einer noch viel gröszern blüse sogar auf Helgeland geschicht. 7, 284; der hohe thurm, nebst seiner blüsen, die im winter mit der stets unterhaltnen glut den schiffenden zum pharus dient. 7, 315. ein undeutsches schifferwort, nach dem dän. blus und blusfyr, flamme auf dem feuerthurm.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1200–1600
- 15.–20. Jh.
- 19./20. Jh.
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Kompositum 3
Sackgasse 5
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit bluese
3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
bluese‑ als Erstglied (3 von 3)
blü̑selicht
MNWB
blü̑selicht , n. , Fackel, Stocklaterne (bei Prozessionen in der dunklen Kirche).
blü̑s(e)men
MNWB
blü̑s(e)men , swv. , feuern, heiß machen.
blü̑sendrēger
MNWB
blü̑sendrēger (blöysen-) „ fackelndreger ” .