Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bitzer
bitzer , amarus, findet sich in den bruchst. eines gedichts von der offenb. Joh. ( jahrb. der berlin. ges. 10, 165. 166): daʒ ich iʒ eʒe an minen munt also iʒ honich were, an minem buche waʒ iʒ bitzere; unde de wi denen umbe daʒ hemelriche sere, daʒ dunket unsen buchen bitzere. dadurch wird die vorgetragne abkunft von bitter aus beiszen unzweifelhaft. wahrscheinlich kennen auch nhd. volksmundarten dies bitzer. vgl. nnl. bits, scharf, trotzig.