Hauptquelle · Althochdeutsches Wörterbuch
binumft st. f.
st. f. — Graff II, 1075.
pi-numft: nom. sg. Gl 2,38,7 (clm 19 451, 11. Jh.). — bi-numfte: dat. sg. S 146,14 (BB = 13 WB).
Entziehung, Wegnahme; sie kann auf Grund einer gesetzlichen Bestimmung erfolgen: pinumft [nam quinquagesimus annus cum iubilaeus adest, proprii] distractio [ruris. Antiquo donatur hero, Ar. ii, 678] Gl 2,38,7; vgl. dazu Buchb. 5,454; aber auch widerrechtlich: ich bin sculdig ... in aller unwarheite miner antheize, miner rehteinunge, in der binumfte, daz ich gilonot nihabe den ich sculdig bin S 146,14 (BB = 13 WB).