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Betonung

nhd. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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20 in 7 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Betonung

Betonung

2Ton m. ‘Klang, Laut, Betonung, Akzent, Farbe in bestimmter Abstufung’, mhd. dōn, tōn ‘Melodie, Lied, Gesang, auf einem Instrument gespielte Weise, Strophenform, Laut, Stimme, Art und Weise, Schall, Krach’, mnd. dōn(e) ist entlehnt aus lat. tonus ‘Ton, Klang, Akzent, Farbton, Spannung’, spätlat. ‘Melodie’, griech. tónos (τόνος) ‘Spannung, Seil, Saite, Sehne, Spannung der Stimme’; vgl. griech. té͞inein (τείνειν) ‘strecken, dehnen, spannen, ausdehnen, sich erstrecken’ (s. dehnen). Daneben besteht ahd. tuni ‘das Dröhnen’ (11. Jh.), aengl. dyne, dynn, engl. din ‘Getöse, Lärm’, anord. dynr ‘Lärm’; ahd. tuni fällt mit der zuvor genannten Entlehnung zusammen, so daß mhd. dōn, tōn auch die Bedeutung ‘Geräusch, Schall, Krach’ fortsetzt. Mit dem germ. Substantiv ist verwandt das Verb mhd. dünen, dunen ‘dröhnen, donnern’, asächs. dunnian ‘dröhnen’, mnd. dȫnen, aengl. dynian ‘lärmen, tönen’, engl. to din ‘schreien, grölen, betäuben’, anord. dynja ‘dröhnen, hervorstürzen’, außergerm. sind vergleichbar aind. dhúniḥ ‘rauschend, brausend, tosend’, dhvánati ‘tönt’, lit. dundė́ti ‘dröhnen’, so daß von einer lautnachahmenden Wurzel ie. *dhu̯en-, *dhun- ‘dröhnen, tönen’ ausgegangen werden kann. – tönen Vb. ‘als Ton oder Schall weithin hörbar sein, Töne, Klänge von sich geben, sich wichtig machen, eine Färbung geben’, mhd. dœnen ‘singen, spielen’; getönt Part.adj. ‘gefärbt, in der Färbung abgestuft’ (19. Jh.). ertönen Vb. ‘erklingen, erschallen, plötzlich zu tönen beginnen’ (Anfang 16. Jh.). betonen Vb. ‘mit Nachdruck aussprechen, nachdrücklich mit Worten unterstreichen, auf etw. Gewicht legen, hervorheben, akzentuieren’ (18. Jh.); Betonung f. (18. Jh.). vertonen Vb. ‘zu einem Text die Musik schreiben’ (Anfang 20. Jh.). Tonart f. auf einem Grundton beruhende und ein bestimmtes Tongeschlecht aufweisende Stufenfolge von Tönen, Tonleiter f. stufenweise vom Grundton ausgehende Folge von Ganz- und Halbtönen innerhalb einer Oktave (beide 1. Hälfte 18. Jh.).
1964 Zeichen · 60 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    betonungf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    betonung , f. auffällige betonung.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Betonung

    Goethe-Wörterbuch

    Betonung a metrischer Akzent Er hat den Alexandriner mit strenger Cäsur gewählt, um den Leser .. wegen Quantität und B. …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Betonung

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Betonung , s. Accent .

  4. Spezial
    Betonung, dynamischef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +14 Parallelbelege

    Betonung , f , dynamische ударение , ср , динамическое

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit betonung

2 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von betonung 3 Analysen

be- + ton + -ung

betonung leitet sich vom Lemma ton ab mit Präfix be-, mit Suffix -ung.

Alternativen: beton+-ung be-+to+-nung

betonung‑ als Erstglied (1 von 1)

Ableitungen von betonung (1 von 1)

unbetonung

DWB

unbetonung , f. J. Grimm gr. 1, 367 u. o.