Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bethätigen
bethätigen , re probare, praestare, durch die that erweisen, ein wort, dessen ursprung hernach zu besprechen ist, das, von Göthe in vers und prosa oft gebraucht, unsrer sprache unverwischbar eingeprägt wurde. 1 1) bethätigen, bewähren, darthun: nun bethätigt er, noch mehrere jahre glanzreich, einen heftigkühnen und mutigen charakter. 6, 212; der einzelne vermag seine verwandtschaft mit der gottheit nur dadurch zu bethätigen, dasz er sich unterwirft und anbetet. 24, 320; dasz wol zu wünschen wäre, Poussin hätte sein herliches talent in solchen räumen bethätigt. 30, 149; mit seiner gewöhnlichen …