Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)
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BEISZEL m. mhd. beizel. wohl zurückgehend auf die idg. wz. *bhei̯d- ‘spalten’ (vgl. Rix lex. idg. verben 270, Kluge/S. et. wb. 25106b). ‘(eiserner) keil, spaltwerkzeug, stemmeisen, meißel’ (vgl. beitel), zuerst auch ‘nagel’ ⟨u1230/50⟩ ich willen dir einen hamer wisen, / inde dri beizele, die sint iseren; / die salt du in din harde herce slan lilie 29 DTM. ⟨u1280⟩ eine scharpe schoin vile hei vant / unde einen iseren beissel seder Hagen in: (Köln) chr. dt. städte 12,73. ⟨v1635⟩ keine beissel, keine meissel / keine stahlnoch eysen-spitz Spee trutznachtigall 293 HND. 1863 das beitel oder beißel ist s. v. a. ein beißendes, scharf schneidendes instrument schulbl. Brand. 28,672. 1928 en isere, hölzen, platte, schmale b(eissel) rhein. wb. 1,600.Luther
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschbeiszelm.
Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg
beiszel , m. oder f. cuneus, nnl. beitel, spaltendes werkzeug: keine beiszel, keine meiszel, keine stahl noch eisenspitz…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit beiszel
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