Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
begierlichkeit f.
begierlichkeit , f. cupiditas, libido: dadurch wöllen die poeten bedeuten, das zu denselbigen zeiten die menschen viel herter denn die stein, unsteter denn die flieszenden wasser, und allein den begirlichkeiten unterworfen gewest sein. Gregor. Wagner comedi, die da leret, das untrew seinen eigen herrn schlecht. 1547 vorr.; so sie ( die planeten ) herschen im lauf microcosmi, und kommen in die begirligkeit des euszern firmaments, und ziehen an sich wie die erden den regen. Paracelsus 1, 243 a ; mit begierligkeit etwas newes zu erfahren. Kirchhof wendunm. 164 ; in summa Borgia ward papst, und be…