Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bankriese m.
bankriese , m. scheint im 16 jh. wiederum einen bankhart oder bänkling, und deutlich den von der bank gefallenen ( mhd. rise, von rîsen cadere ) zu bezeichnen, gebildet wie betterise, ahd. pettiriso, decumbens lecto ( ganz unverwandt ist riese gigas ). in einem ungedruckten schreiben Nickel Brehls, sächsischen schössers zu Saida bei Frauenstein, vom 26 juni 1553 heiszt es: will e. churf. gn. nicht verhalten, das gedachter Joachim von Arnsdorf, neben andern vom adel, so in dies mein befohlen amt gehörig, e. ch. gn. kein ritterdienst zu thun schuldig, deswegen ihnen gleich bürgern und pauern ihr…