Hauptquelle · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
ausfallen
1. ›aus seiner natürlichen Verwurzelung herausfallen, ausfallen (z. B. von Zähnen); sich aus seinem natürlichen Zusammenhang lösen (von faulem Fleisch); sich verrenken (von Knochen); ausfallen (von überr; 2. ›aus dem Gedächtnis entfallen, entschwinden‹; am ehesten als Ütr. an 1 anschließbar.; 3. ›einen militärischen Ausfall machen, ausbrechen‹, teils mit der Nuance ‘fliehen’, dann offen zu 5 (zweite Variante), teils mit der Nuance ‘angreifen’ (so Preuss. Wb., s. u.).; 4. ›von etw. herabfallen (z. B. von aufgelegten Arzneimitteln)‹.; 5. ›sich (über eine Mauer o. ä.) herabbewegen, herunter-, her…