Ausdünstung 1 im organ Bereich (als Vorgang u Produkt) a Absonderung von Pflanzensäften u Sekreten, auch von Samenstaub; Verdunstung (zur Verfeinerung u Verdichtung der Sekrete) ein gestörtes Wachsthum .. denn alle Säfte, die in Wurzeln, Stamm und Ästen sich bewegten, wurden in Zweig und Blätter soviel als möglich aufgenommen, aber bei äußerer kaltfeuchter Luft konnte die A. der Blätter nicht gehörig vor sich gehen GWBN6,198,24 VerstäubgVerdunstgVertropfg die Staubbläschen einiger Kieferarten .. einen Schwefelstaub auf dem Boden zurückzulassen scheinen .. Andere A-en verkörpern sich an Blättern, Zweigen .. und Stämmen zuckerartig, auch als Öl, Gummi und Harz GWBN6,202,9 VerstäubgVerdunstgVertropfg Ob die Saamen [des Schierlings] giftig seyen, ist mir nicht bekannt geworden. .. daß die A. [< A-en] derselben, die aus einem lange verschlossenen Kistchen hervordrangen, einen widerwärtigen und augenblicklich betäubenden Dunst verbreitete [< verbreiteten] GWBB49,416 Wackenroder 21.1.32 K scheint eine reine .. Feuchtigkeit .. in dem Geschöpfe [Schmetterlingspuppe] zurück zu bleiben, sich durch A. zu verdichten oder vielleicht noch mehr von fremden Theilen zu reinigen und so das organische Geschäft zu vollenden GWBN6,439,17 EntomologStudien GWBN7,338 Versuche übWachstum dPfl 1796 GWBN8,357 Morph Plp Gespr(Gr2,254) Leisewitz 8.8.80 uö b Absonderung von Körperfeuchtigkeit beim Menschen [mißverstandene Anregungen Rousseaus] Man sollte auf hartem Lager schlafen, nur leicht zugedeckt, wodurch denn alle gewohnte A. unterdrückt wurde GWB27,186,8 DuW 8 die Bezüge der .. organischen Wesen .. sind .. von unendlicher Mannichfaltigkeit .. Man erinnere sich, im gröberen Sinne, an A-en, Geruch; im zarteren, an Bezüge der körperlichen Form, des Blickes, der Stimme GWBN3,222,17 FlH IV Porta c austretende Gerüche organ Substanzen selbst der unangenehme Geruch [in der Speisekammer] von so mancherlei A-en durch einander, als da sind: Seife, Licht, Citronen .. hatte so eine leckere Wirkung auf ihn, daß er niemals versäumte .. sich an der eröffneten Atmosphäre .. zu weiden GWB51,16,7 ThS I 5 2 im geophysikal u chem Bereich (als Vorgang u Produkt) a meteorol wie im Sommer bei langen Tagen eine große überschwengliche A. vor sich gehe, worüber selbst die höchst elastische Luft kaum Herr werden kann GWBN12,93,26 Witterungslehre 1825 [üb Schäfchenwolken] als wenn die Sonne die leisesten A-en von den höchsten Schneegebirgen gegen sich aufzöge .. Ich erinnere mich nie .. etwas so Durchsichtiges, Leichtgewobenes gesehen zu haben GWB19,245,17 BrSchweiz II GWB17,19,2 TriumphEmpfindsamk II GWBN12,192 Witterungslehre 1825 Plp uö b für vulkan Gase u den Austritt von Dämpfen beim Ätzvorgang [auf dem Vesuv] Dieses .. tropfsteinförmige Gestein scheint mir durch Sublimation der allerfeinsten vulkanischen A-en .. gebildet worden zu sein GWB31,22,26 ItR Kupferstechen Böse A. [vgl die schädlichen Dünste .. die sich .. zu entwickeln pflegen GWB27,181,5ff] GWB26,356 DuW Schema 3 im Referat griech materialist Wahrnehmungslehre: der von den Sinnesorganen, insbes vom Augensinn ausgehende feuchte Luftstrom Pythagoras sagt von den Sinnen überhaupt und insbesondere vom Gesicht, es sei eine heiße A. oder Dampf [ἀτμὸν, vaporem], vermittelst dessen wir sowohl durch Luft als Wasser sehen: denn das Heiße werde von dem Kalten zurückgeworfen. Wäre nun die A. [ἀτμος, vapor] in den Augen kalt, so würde sie in die ihr ähnliche äußere Luft übergehen1) GWBN3,1,6u9 FlH I Pythag vgl GWBAbsonderung GWBAusfluß GWBDunstung Sekretion Transpiration Verdunstung 1) Text u erste Fassung von Riemers Hand; in der ersten Fassung der Stelle GWBN3,1,6 nur “es sei ein heißer Dampf” LA II 6,538; vgl hierzu Riemers Griech-dt Handwb 1819 s v ΑτμὸςElke Umbach E. U.