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auflässig

nhd. bis GWB · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

auflässig

Bd. 1, Sp. 681
auflässig, in der letzten bedeutung des auflassens, ein auflässiges gut, das man hingibt, aufgibt: auflässiges gewerk, fodina deserta: ein bergfreies feld, das noch nicht gemutet oder wieder auflässig ist; wenn einer (ein bergmann) auflessig wird, sitzt ein ander an. Mathesius 37b; aber etliche herrn hinderten etwas sonderlich, weil von solchen neuwen alaunwerk besser alaun, denn bei ihrem eignen bergwerk gemacht, zudem hoften sie vielleicht, die gewerken solten auflessig werden, ob sie solch bergwerk gar an sich bringen möchten, derhalben sie dem sieder an seinem fürgenomenen gebeuw hinderung machten. Thurneisser m. alch. 1, 71; meine übrigen liebhabereien erhalte ich immer durch ein oder die andere zubusze, wie man gangbare gruben nicht gerne auflässig werden lässet, so lange als noch einige hofnung von künftigen vortheilen scheinen will. Göthe bei Merck 2, 258.
883 Zeichen · 6 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Auflässig

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    * Auflässig , adj. et adv. welches nur in den Bergwerken üblich ist, für verlassen. Die Zeche ist auflässig geworden, is…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    auflässig

    Goethe-Wörterbuch

    auflässig bergm: stillgelegt, außer Betrieb Von dieser Zeit an [ 1471 ] .. findet man, daß dieses Bergwerk immer abwechs…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit auflaessig

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von auflaessig

auflassen + -ig

auflaessig leitet sich vom Lemma auflassen ab mit Suffix -ig, mit Umlaut-Wechsel, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von auflaessig 2 Komponenten

auf+laessig

auflaessig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

auflaessig‑ als Erstglied (1 von 1)

Auflässigkeit

GWB

auflaessig·keit

* Auflässigkeit bergm: Zustand der Stillegung den Johannisschacht seiner zeitherigen A. zu überlassen A(LA I 1,45,2) NachrBergbIlmenau 1783 …

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „auflaessig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/auflaessig/dwb?formid=A06574
MLA
Cotta, Marcel. „auflaessig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/auflaessig/dwb?formid=A06574. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „auflaessig". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/auflaessig/dwb?formid=A06574.
BibTeX
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