Hauptquelle · Althochdeutsches Wörterbuch
ascalocha
schedula Gl 4,96,2 (Sal. a 1, Admont 3, 11. Jh., Prag, mus. Bohem., 13. Jh., -loch) vermag ich nicht zu deuten. Zieht man die sonstigen Entsprechungen für schedula zu Rate: â-scaffa und â-scrôta, so liegt Verbindung mit scal, scala ‘Schale’ nahe = das Abgeschälte. Darf man von einem (ahd. nicht belegten) scalôn sw. v. ausgehen und â-scalôta lesen (-ch- für -th-) oder von einem Adj. scaloht ‘mit Schale versehen’ (ebenfalls nicht belegt) und â-scalohta ansetzen (-ch- für -ht-)?