Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Antimonglanz
Antimonglanz ( Antimonit, Grauspießglanzerz ), Mineral, Schwefelantimon Sb 2 S 3 mit 71,76 Proz. Antimon, zuweilen goldhaltig, findet sich in langsäuligen und nadelförmigen rhombischen Kristallen sowie derb und eingesprengt in stengeligen (s. Tafel »Mineralien« , Fig. 4), faserigen, auch dichten Aggregaten, ist bleigrau und auf der Spaltungsfläche stark metallisch glänzend, Härte 2, spez. Gew. 4,0–4,7. A. erscheint auf Lagern und Gängen im kristallinischen Schiefer- und Übergangsgebirge, besonders reichlich bei Wolfsberg am Harz, Arnsberg in Westfalen, Přibram in Böhmen, in Toskana, ferner auf…