Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anschlingen
anschlingen , injicere, innectere. die ältere und die heutige sprache verwenden dies wort nur in starker form, schwache erscheint im 17 jh. bei Lohenstein und noch andern: welche mit ihrer anmut im ersten anblicke gleichsam aller anschauer seelen bezauberten und ihnen das band der zuneigung anschlingeten. Armin. 1, 196; die Gallier, welche wie die angepflöckten krähen auch denen Deutschen den ihnen angeschlingten strick der dienstbarkeit an den hals zu werfen bemüht waren. 1, 408; mit dem gewissenszügel wie oft hat uns das pabstum angeschlingt. Mich. Wiedemann hist. poet. gefangenschaften 80 ;…