Hauptquelle · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
Ansbach
Ansbach , Anspach, vor Zeiten Onolzbach, Hauptst. im bayer. Mittelfranken an der fränk. Rezat, 16400 E.; 2 Hospitäler, Waisenhaus, Gymnasium, Taubstummeninstitut, bedeutende Industrie und Handelsthätigkeit. Schloß, ehemals Residenz der brandenburgischen Markgrafen, dabei Garten mit Denkmal des Dichters Uz; (Kaspar Hauser ermordet 1833). — Das Fürstenthum Ansbach war etwa 65 QM. groß mit 270000 E., von den Burggrafen von Nürnberg, den Hohenzollern, von verschiedenen Herren zusammengekauft; 1398 theilte es sich unter den Söhnen Friedrichs V. in Ansbach und Kulmbach-Baireuth, die 1474 wieder zusa…