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ankeiken

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

ankeiken

Bd. 4, Sp. 386
an-keiken: 1. einen (etwas) a., angucken Allg. RA.: Du kanns mech ens a.! es ist wirklich so Allg. Den kik ek nit meah mem Arsch an so verächtlich ist er mir Elbf, Allg. Wat kiks de mej an, sin ik je wat schöulig (schuldig)? MülhRuhr. Nu mott ek dech ens met Bedrag a. wenn man einem nicht recht glaubt Kemp. Kick an de Mann on lof (lobe) öhm dann! Mörs. A.: Kickt min es an! B.: (So) kickt de Katt (Katze) den Kaiser an! ein Kind fordert das andere auf, es anzugucken; dann sagt das andere die letzten Worte; auch zu einem, der sich höchlich erstaunt Klev, Rees. Den kikt enen an, as wen he enen gefreten hätt on well an den andern begennen Mörs. Wat de Eərpel (Kartoffeln) ene met kodde (bösen) Ogen a.! wenn sie nicht gut geschält sind Neuss-Dormag. De Ul (Eule) kek de Mann an, on de M. kek de U. an Mörs-Asbg. He keckt et an as de Kuhw de neije Port Rees, Allg. (De) Weck a. sich gegenseitig starr in die Augen sehen, bis einer lachen muss Erk-Körrenz. Et kickt mej all an das Essen eckelt mich an Ruhr. — 2. einem etwas an den Augen a., seine Absicht, seine Gemütsstimmung Allg.
1096 Zeichen · 27 Sätze

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  1. modern
    Dialekt
    ankeiken

    Rheinisches Wb.

    an-keiken: 1. einen (etwas) a., angucken Allg. RA.: Du kanns mech ens a.! es ist wirklich so Allg. Den kik ek nit meah m…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ankeiken

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Zerlegung von ankeiken 2 Komponenten

anke+iken

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