Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anerbieten
anerbieten , offerre, erbieten, anbieten: die mich anerbotene bedienung. pers. rosenth. 1, 27; wie der augapfel, des augs kind, alsbald ein stosz sich anerbietet, schnell wird mit zarter sorg behütet. Weckherlin 56 ; die treue neigung eines redlichen gemüths genügt ihr und das stille loos das ich mit dieser hand ihr anerbiete. Schiller 470 . Auch hier hatte mhd. ein acc. der person neben dem der sache statt: er bôt si die herberge an, dô bôt in der wirt an sîne tohter ( Ben. 1, 182 b ) = nhd. er bot ihr die herberge an, da bot ihm der wirt seine tochter an.