Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Äsung
äsen Vb. ‘fressen’ (von Rot- und Rehwild), mhd. æʒen, eine Ableitung von mhd. āʒ ‘Fressen, Speise’ (s. Aas). In der Fachsprache der Jagd sind dazu gebildet Äsung f. ‘Nahrung, Nahrungsaufnahme’ (Mitte 16. Jh.), Äser m. ‘Maul’, Geäse n. ‘Maul, Nahrung’ (beide 1. Hälfte 18. Jh.), mhd. geæʒe ‘Futter’, besonders ‘Vogelfutter’ (14. Jh.).