Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
äldanken
äldanken (-ä-), älter -denken ( Mantz. Ruh. 2, 43; Jeppe 49); das Haupt in die Hand gestützt, sinnend dasitzen: wat sittst du un ehldenkst? Mantz. Ruh. 2, 43; dee sitten hier un äldanken, un wi möten arbeiten Ro; se äldankt sitzt grübelnd, traurig da Sta Stars ; Ro Bentw ; substantivisch: he kriggt dat Äldanken ist nahe am Einschlafen Sta Neuend ; dann überhaupt sich langweilig benehmen, eine Arbeit müßig betreiben, faulenzen: he äldankt so ümher es geht so langsam mit ihm Sta Gramm ; Lu; Aufmunterung zur Weiterarbeit: nich lang' äldanken! Ro. Der erste Bestandteil äl- scheint das as. eli-, mn…