Hauptquelle · Campe (1807–1813)
Übertäǘben v., trs
Übertäǘben , v. trs . ich übertäube, übertäubet, zu übertäuben , durch vieles, lauteres Reden, durch stärkere Töne gleichsam taub machen und zum Schweigen bringen. Jemand mit seinem Geschrei übertäuben . So übertäuben sich Tyrannen durch Kartaunen, Wann leichenvoll das Feld in Menschenblute schwimmt. Falk. (R.) Dann auch von tönenden Dingen überhaupt, von Allem, was Geräusch macht, durch stärkeres Getön, Geräusch übertreffen und unhörbar machen. Uneigentlich, durch stärkeren Eindruck übertreffen, und unfühlbar, unmerklich machen. Den kleinern Schmerz durch einen größern übertäuben . »— sein ve…