Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zwirn(s)fädlein n.
zwirn(s)fädlein , n. , dim. zu zwirnsfaden; nicht häufig, da das diminutive moment des dünnen, schwachen schon an zwirnsfaden haftet. zu zwirnsfaden 2 a: kumbt aber der gedacht richter zu gemelter stund dahin aufs gschaid nit, so soll und mag des herren von Stubenberg phleger, richter oder ambtman die gedaht person an ein zwiernfärl anpinden, ime die drei strassen daselbst zeigen und laufen lassen (16. jh. ) österr. weist. 6, 106. zu zwirnsfaden 3 a: wo sie ein zwirnfädlein liegen sah ... da that sie es in ihr nähkörbchen Rosegger schr. (1895) II 1, 77 ; zu zwirnsfaden 3 b: sai läba hengt an '…