Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zweiflung f.;
zweiflung , f.; ahd. zwîvalunga, mhd. zwîvelunge, mnd. twivelinge, vgl. die belege bei Schiller-Lübben 4, 649 ; mnl. twivelinge; nl. twijfeling ( s. Verwijs-Verdam 8, 844 ). formen mit synkopiertem e seit dem 15. jh. 1 1) religiös, ' schwankender glaube ' : hoc sine aliqua dupitatione credamus ... zuiualunga ... Bened. regel bei Steinmeyer ahd. denkm. 229 ; und daz in dem herzen mîn kein zwîvelunge stecke noch kein valscher vlecke ... Konrad v. Würzburg Silvester 2249 Ger.; von stund kam er von seiner zweiffelung und sagt gott grosz lob und danck Hartlieb dialog. mirac. 397 Drescher; dieser ge…