Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zudrang m.
zudrang , m. , anschlieszend an sich zudrängen, von Göthe eingeführt, nicht bei Adelung. 1 1) als äuszerer vorgang, der als mächtig oder lästig empfunden wird, bes. von ansammlungen von menschen: zu der Engelsbrücke, wo ich einen groszen zudrang von menschen sah Göthe 43, 141 W.; die in Britannien durch Römerherrschaft gewirkte cultur ... verlor sich ..., vernichtet durch den zudrang wilder inselnachbarn und seeräuberischer schaaren II 3, 149 W.; das einheimische volk der Ostsee ... gewann in diesem zudrange der nationen eine eigne gestalt Herder 23, 465 S. nur gelegentlich von natürlichen vor…