Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zindelbinde f.
zindel-binde , f. , s. zendelbinde, f. ( sp. 632); in der heraldik die herabflatternden enden der helmlör, d. i. des aus bändern gebildeten wulstes auf wappenhelmen als unterlage der helmkleinodien, falls der helm nicht von einer krone bedeckt ist; syn. brünnlöre Bucher kunstgewerbe (1884) 181 b ; ist auch glaublich, dasz die schildlOehre oder riemen, samt den helmbrunlOehrn oder zindelbinden, ursachen sind, dasz erstbesagte decke von den ... mahleren ausgefrAentzt ... worden Harsdörffer frauenz.-gesprächsp. (1641) 4, 317 ; nostri dicunt helmlOehr seu brnlOehr, seu zindelbinden Spener op. her…