Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerwehen verb.
zerwehen , verb. , auseinanderwehen, zu wehen ( th. 14, 69); mhd. zewæjen, mnd. toweien; 1) trans.: die gottlosen ... sind ... gleych dem staub, der vom wind zerwAeyet wird ps. 1, 4 Zürch. bib. (1531); weish. 5, 15 ebda; Stieler 2460 ; Campe 5, 853 b ; wie der wind die spreu auf heiliger tenne zerwehet Bürger ( Il. 5, 499) 227 Bohtz; wolken: Wieland I 1, 361 ak. ausg.; Schiller-L. 4, 603 b ; Lexer 3, 1094 ; die festen deines reichs, — sie sind in staub zerweht Stägemann kriegsges. 80 ; inflati capilli zerwAeyet ... vom wind Frisius 183 b ; A. W. Schlegel s. w. 9, 69 ; locken und gewand zerweht…