Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerschleichen verb.
zerschleichen , verb. , zu schleichen ( th. 9, 561), unvermerkt auseinandergehn, zergehn, zerfallen, ahd. zislîhhan, mhd. zerslîchen: ein krût, swâ er daz glas bestreich, dâ zerkein ez und zersleich dâvon und viel ze stucken nider Reinfried v. Braunschweig 20 952 ; der ein zerbrochens altes kleid nit wider bzzen wil, so ist es schier alles zerschlichen Seuse d. schr. 382 B.; zerschmelzen, langsam zergehn: lasz ez z. ob ainem feur cgm. 3724, 17 b bei Schmeller-Fr. 2, 497 ; von butter, schmalz usw. in der pfanne und zucker im munde noch in der bair. mda. ebda; arznei im munde: Gäbelkover arznei…